Who the f… is Starwatch?

In vielen Diskussionsbeiträgen zum Thema Popstars wird das Label Starwatch in einem Atemzug mit Warner Music Germany genannt. Das ist insofern richtig, als sich Starwatch in Produktion und Vertrieb der Ressourcen von Warner bedient. Organisatorisch ist Starwatch allerdings eine 100-prozentige Tochter der MM Merchandising Media, die wiederum zu 100 Prozent zur ProSiebenSat1 Media AG gehört. So viel zur beliebten Frage, wer bei Popstars wohl die strategischen Fäden zieht – das Musiklabel oder der TV-Sender.

Als erstes TV/Music-Label verbindet Starwatch Music die emotionale Reichweite von Fernsehen mit Music Expertise. Künstler werden aus dem Umfeld der ProSiebenSat.1-Gruppe entwickelt und programmbegleitend aufgebaut. Starwatch Music ist eine hundertprozentige Tochter der MM Merchanidising Media.

Wie präsent das Thema Monrose in den Köpfen bei Warner Music ist, kann man auch in etwa daran ablesen, dass der letzte News-Eintrag über Monrose auf der hauseigenen Website vom Februar 2007 (Veröffentlichung von Even Heaven Cries) datiert.

Einen kleinen Einblick in die Arbeit von Starwatch gibt dieses Interview vom Herbst 2006 mit Hans Fink, Geschäftsführer von Starwatch Music.

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8 Kommentare zu “Who the f… is Starwatch?

  1. Hier noch einmal der knackigste Satz aus dem Programm von Starwatch, intoniert vom Chef persönlich: „dauerhaft mindestens zwei bis drei große Erfolge im Jahr erzielen — mit einem Roster bestehend aus zwei bis vier ausgesuchten Künstlern — das wäre insgesamt die musikalische Edelboutique, die wir sein wollen.“

    „musikalische Edelboutique“ — da fragt sich doch, warum man die Produkte dabei so liebevoll präsentiert wie an der Tanke um die Ecke, und warum das Wort ‚Roster‘ bei mir Erinnerungen an den Schichtplan bei BURGER KING weckt. Dafür gibt es nur eine Erklärung. Mit den „zwei bis drei“ Erfolgen pro Jahr sind unterschiedliche Künstler gemeint, jedes Jahr was Neues.

    Und siehe da: jetzt gibt’s noch bis zum Frühsommer Monrose-Wochen (‚Da hatma Mandy‘), schon im nächsten Weihnachtsvorverkauf werden die CDs der Monrose-Nachfolger in den Läden stehen. Und Herr Fink wird von der obersten Sprosse der Tonleiter das Lied von der Edelboutique singen…

    Ach so: Ein Schelm, wer bei dem Wort ‚Edelboutique‘ an die Frau Klum denkt, die ja sicher auch mental schon mit dem übernächsten Topmodel unterwegs ist. Vielleicht muss das diesmal auch singen können? Vielleicht ein Weihnachtslied? Dann wäre die Feiertagsschicht 08 komplett verteilt und man könnte sich in Ruhe an das Geschäftsjahr 2009 machen.

  2. Ja, „I wish I were an Angel“ ist natürlich schon allein deshalb gut geeignet, weil es für ‚angel‘ bei den Starwatchern wohl einen Short-cut auf der Tastatur gibt (Antonym: ‚No Angel‘?). Außerdem reden Minderjährige dem Friseur nicht ständig rein, noch n‘ Vorteil gegenüber singenden Models.

    Das Declan-Werbebanner ist mir schon vor einer Weile aufgefallen, der Schriftzug kommt aus der gleichen Feder wie der für das Monrose-Logo. Wie tauglich der Kelly-Family-Sound fürs Weihnachtsgeschäft ist, wissen Amsel, Drossel Fink und Star wohl am besten…

  3. Ja, beim Malen von Ornamenten sind sie wirklich gut, die Sternenbeobachter. Merchandising-Idee dazu: Nehmt einen Tatoo-Künstler mit auf die Monrose-Tour und lasst ihn die Monrose-Ornamente im Foyer als Arschgeweihe stechen!

  4. Pingback: Eine kleine Lebensversicherung für Monrose « Brandy’s Recall

  5. Irgendwie erinnert mich dieser Declan, an Chris de Burgh für Arme,Chris de Burgh ist ja auch sehr erfolgreich aber überhaupt nicht meine Musik.
    Man glaubt es ja nicht, dieser Declan hat ja dieses Jahr schon Gold bekommen.

    Nach DJ Ötzi wundert mich überhaupt nichts mehr, der ist ja sicher auch noch auf der 1 bei den Single-Charts. Schau gleich mal nach!

  6. Ja, eine Kreuzung aus Chris de Burgh und Paddy Kelly. Einen DNA Test, bitte!

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