Schau’n wir mal…

Interview mit Holger Roost-Macias, Geschäftsführer von Tresor TV (Produktionsfirma von Popstars), über die diversen Soapformate aus dem eigenen Hause. Absolute Pflichtlektüre. Aber beim Lesen natürlich immer dran denken, dass da jemand sein eigenes Produkt bewirbt…

Stört es Sie, dass aus den TV-«Popstars» oder «Superstars» nie ein wirklich großer Star wurde?

Man hat da eine falsche Erwartungshaltung. Wir versprechen eine Auffahrtsrampe ins Showgeschäft – keine langjährige Karriere. Aber irgendwann müssen die Bands ihren Weg alleine gehen. Monrose macht das beispielsweise recht gut. Schauen wir mal, wie es denen in zwei Jahren geht.

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13 Kommentare zu “Schau’n wir mal…

  1. „Wir nutzen da unsere Reality-Erfahrung und stecken diese in ein fiktionales Umfeld. Unser Haus steht in München – das war von den Produktionsbedingungen her so optimal, dass wir gesagt haben: Okay, wir drehen in München, obwohl die Serie in Düsseldorf spielt.“

    Also, liebe Münchner, euch ist schon klar, dass es euch nur im Roman gibt?

  2. „wir können im Prinzip mit den Darstellern aus dem Bett aufstehen und mit ihnen zur Kaffeemaschine gehen. Wir können mit ihnen über den Flur zur Nachbarin.“

    WIE SCHÖN! Und das alles kann der Zuschauer bei sich zu Hause im Fernsehen sehen? Mensch, wie’s mich wurmt, dass ich gerade so weit weg bin!

  3. Also Carla, ich bin enttäuscht von dir, ich hätte schwören können, dass du vor allem auf die Passagen zu GNTM anspringst…!? 😀

  4. „In letzter Konsequenz sind Dailys darauf aufgebaut, dass man sich in die Darsteller verliebt – und ich hoffe, dass das unseren Schauspielern gelingt.“

    Ich denke dass dieser Aspekt wohl nicht nur bei den Dailys eine zentrale Rolle spielt, sondern auch bei den Castings.

    „Wir zeigen das, was die Geschichte letztlich auch voran bringt.“

    Diese Aussage, in Bezug auf GNTM, zeigt doch auch wieder einmal, wie wenig bei Tresor zwischen fiktionaler Soap mit Schauspielern und „Real Life“ Sendungen wie Castings unterschieden wird. Am Ende bleibt wohl alles, was im Fernsehen gezeigt wird eine Geschichte.

    „Wo schalten Sie sofort weiter?
    Bei «Big Brother».“

    Ach tatsächlich? Ich sage nur: „In unserem Haus kommt es regelmäßig zu Differenzen – vorwiegend dadurch, dass unterschiedliche Schichten darin wohnen.“

    P.S. Hurra, Monroses Erfolg wird immerhin mit „recht gut“ umschrieben…

  5. „Wir versprechen eine Auffahrtsrampe ins Showgeschäft – keine langjährige Karriere“

    So einfach ist das also.
    Wieso achtet man beim Zusammenstellen der Bands dann nicht darauf, dass sie auch eine Überlebenschance haben, wenn sie auf sich alleine gestellt sind? Wieso werden Entscheider und Leute mit musikalischer Selbständigkeit nicht in diese Bands mit aufgenommen? Wieso steht Monrose unter einem Tochterlabel des Fernsehsenders unter Vertrag? Wieso entstammt Managerin Joy auch aus Prosieben-Stall? (wie man hört, bitte ggf. um Korrektur) Wieso gibt es für die Verlierer eine mehrmonatige Sperrfrist, wenn man ihnen doch nur beim Selbständigwerden behilflich ist?
    Das klingt für mich nach einer scheinheilige Doppelmoral.

  6. @ Pop-Eye
    Naja, man füttert die Kuh, und dann möchte man sie auch selbst melken…

    Und wer selbst laufen kann, der kann einem möglicherweise auch weglaufen.

    Ach, wie praktisch wäre das einerseits, wenn man jetzt jemanden wie Romina in der Band hätte, die Songs selbst schreiben kann.

    Und ach, wie unpraktisch wäre es, wenn sich diese Band dann auf einmal tatsächlich nicht nur auf eigene Füße stellen würde, sondern auf diesen Füßen auch in ne andere Richtung laufen würde, als es den Vätern und Müttern beliebt…

  7. Naja, die Romina wurde ja nicht direkt von der Jury „aussortiert“. Da gab es ja ein Telefonvoting.

    Dass bei Telefonvotings grundsätzlich manipuliert wird, will ich jetzt gar nicht einmal behaupten.

    Aber indem man Romina gerade gegen Mandy ins Voting-Rennen schickte (die ja in den vorigen Folgen durch D!s lange Entscheidungs-Verkündigungen emotional dem Publikum viel näher gebracht wurde), brauchte man kein Orakel zu sein, um das Ergebnis zumindest erahnen zu können.

  8. @ MyMuse
    Ganz sicher, da gab’s nix zu manipulieren. Romina, die Spröde gegen Mandy, das Küken zu setzen, das war wirklich ne Bank. Da konnte nix schiefgehen.

  9. My Muse schrieb: „‚“Wir zeigen das, was die Geschichte letztlich auch voran bringt.‘ Diese Aussage, in Bezug auf GNTM, zeigt doch auch wieder einmal, wie wenig bei Tresor zwischen fiktionaler Soap mit Schauspielern und “Real Life” Sendungen wie Castings unterschieden wird. Am Ende bleibt wohl alles, was im Fernsehen gezeigt wird eine Geschichte.“

    Ja, und dann hat sich der Tresor-Hüter gleich nochmal verplappert. Klum ist nicht etwa Moderatorin, wie einige vielleicht noch vermuten, sondern Hauptfigur: „Noch dazu ist Heidi Klum eine Protagonistin, die das sehr gerne und gut macht und für «Topmodel» sich auch wahnsinnig aktiv einbringt.“

    Und meinen Lieblingssatz könnte man auch auf die nächste Spule POPSTARS oder TOPMODEL schreiben: „Die Villa bietet uns sehr große und schöne Räume – wir können im Prinzip mit den Darstellern aus dem Bett aufstehen und mit ihnen zur Kaffeemaschine gehen.“

  10. Naja, die Show ist ggf. noch zu retten, indem man den Soost kurz zum Ahornbaumcasting in die Baumschule schickt?

  11. Pingback: Soap bleibt Soap « Carla’s & Brandy’s Recall

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