Welcome to Popstarscountry

Die Kamera geht in die Totale, um die endlosen Weiten eines Tanzsaals zu erfassen, in denen ein ergrauter Riese an einer Ballettstange lehnt und seine Elevinnen animiert, inmitten eines Ameisenhaufens rotbeleibter Kamerateams, Mikrofonhalter, Scriptwriter und Producer, den Einsatz nicht zu verpassen. Pamapmpampaaaaaam.

Schlechter Film? Nein, Kinowerbung von übermorgen, denn..

53% von über 3800 Teilnehmern einer Online-Umfrage (durchgeführt zwischen Anfang Dezember 2006 und Februar 2007) wünschen sich eine nächste Popstarsstaffel, und mindestens einer meint: “Popstars muss es einfach immer geben.

Die Ergebnisse in Kürze: Die Monrose-Folgen wurden in der Frage nach der bisher besten Popstars-Staffel mit der Höchstnote belohnt, Delef D! Soost mit 60% zum beliebtesten Juror gewählt (dicht gefolgt von Nina Hagen und Dieter Falk – alle anderen liegen weit abgeschlagen), und Kathi werden die höchsten Chancen eingeräumt, sich auch außerhalb des Monrosengartens im Musikgeschäft durchzusetzen. (C)

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22 Kommentare zu “Welcome to Popstarscountry

  1. Hier die Details besagter Soziolandstudie:
    http://www.sozioland.de/rp/monrose/tabellen_monrose.pdf

    Die Tabellen zeigen recht klar einen Aspekt, der in dem zitierten Artikel nicht angesprochen wird. Nämlich wie sich die Fanbase von Monrose zusammensetzt.
    Bei Fragen z.B. nach der Qualität der Single Shame oder der Teilnahme von Monrose am ESC reagieren Popstars-Gucker überschwänglich, während die Personen, die Popstars nicht gesehen haben, die Qualität bzw. Chancen im Schnitt bestenfalls mittelmäßig einschätzen.
    Ergo: Monrose-Fans sind Popstars-Fans. Für Nicht-Popstars-Fans gilt: Monrose sind vielleicht ganz nett, aber nicht mehr. Man kauft aber keine Musik von Bands, die man höchstens ganz nett findet.

    Gleichzeitig will laut Studie der überwiegende Teil der Popstars-Zuschauer, dass es eine sechste Popstars-Staffel gibt. Als wollten sie sagen, das letzte Mal hat’s schon echt super geklappt, und jetzt baut uns endlich die nächste Band.
    Gerade dieser Teil der Monrose-Fans (weitgehend deckungsgleich mit Popstars-Fans, s.o.) könnte bald Hand in Hand mit Prosieben zur nächsten Popstars-Band weiterziehen.

    Da kann man sich nur an den Kopf fassen, dass nicht mit aller Kraft versucht wird, ein paar „normale“ Fans für Monrose hinzuzugewinnen, anstatt immer wieder deren Retorten-Image auszubauen.
    Aber vielleicht ist das ja von Seiten der Monrose-Verantwortlichen gar nicht gewollt. Denn an dieser Stelle könnte die enge Verbändelung des Band-Managements mit den Popstars-Machern zu einer unheiligen Allianz werden.

  2. > Da kann man sich nur an den Kopf fassen, dass nicht
    > mit aller Kraft versucht wird, ein paar “normale”
    > Fans für Monrose hinzuzugewinnen, anstatt immer
    > wieder deren Retorten-Image auszubauen.

    *unterschreib*

  3. > Da kann man sich nur an den Kopf fassen, dass nicht
    > mit aller Kraft versucht wird, ein paar “normale”
    > Fans für Monrose hinzuzugewinnen, anstatt immer
    > wieder deren Retorten-Image auszubauen.

    Nun, die Argumentation funktioniert möglicherweise auch andersrum: Werbung für Monrose als Retorte ist Werbung für die nächste Popstars-Sendung, vor allem wenn diese Werbung stark mit Soap-Elementen wie Bahars Liebesgeschichte wirbt. Nächstes Mal gibt’s ja eine gemischte Staffel, und da erwartet den getreuen Zuschauer dann noch eine extra Prise „Verbotene Liebe“.

  4. Nun, nachdem ich die letzten Tage auch sehr heftig über das Management gelästert habe, möchte ich ausnahmsweise mal wieder ein ganz klein wenig zurückschrauben.

    Ich finde nach wie vor, dass sehr vieles falsch angepackt wird, und dass besonders die Öffentlichkeitsarbeit zurzeit katastrophal verläuft.

    Und besonders bei PRO7 selbst wird Monrose zwar quantitativ, aber leider nicht qualitativ gefördert. Seit der Popstars Staffel selbst (und der TV Total Sendung direkt nach dem Finale) gab es leider keine brauchbare Musik mehr von Senna, Mandy und Bahar auf dem Sender zu hören.

    Es gibt aber auch ein paar Dinge, die ich dem Band-Management trotzdem positiv ankreiden muss, und zwar dass sie es ermöglicht haben, Monrose außerhalb von den eigenen „sieben“ Wänden ein paar richtig gute Auftritte zu ermöglichen, die sicherlich auch andere Zielgruppen erreichen konnten. Vornherein natürlich den ESC Vorentscheid, aber auch z.B. den Auftritt bei „3 nach 9“ oder den bevorstehenden Auftritt beim bayrischen Fernsehpreis. Gerade von letzterem Event, wo auch der hervorragende Jazz-Sänger Michael Bublé einen Auftritt haben wird, erwarte ich mir ein deutlich älteres und auch musik-interessiertes Publikum.

    Auch dass sie neben dem offiziellen „PRO7 / Rednose“ Charity Konzert in München ebenfalls an Nina Hagens authentischerem Charity Event teilnahmen, wo anscheinend auch „politische“ Reden gehalten wurden, Bahar einen selbst geschriebenen Song mit ihrer alten Band singen durfte und auch ausgeschiedene Kandidatinen auftraten, finde ich sehr lobenswert.

    Klar, ich bin auch nicht wirklich überzeugt, dass diese „Ausnahmen“ und „Zielgruppen Ausbrüche“ bewusst von dem Management aufgesucht wurden. Eher sind es zufällige Randerscheinungen, wo sich dann gesagt wurde: „Wenn wir schon mal eingeladen sind, gehen wir halt hin. Warum nicht?“

    Aber trotzdem: Auch wenn diese Veranstaltungen nicht systematisch geplant wurden, sie wurden vom Management zumindest zugelassen. Es wäre ja auch durchaus ein Leichtes gewesen, diese abzusagen: „Nee, diese Veranstaltungen treffen nicht unsere Zielgruppe, und sie laufen auch nicht unter der Pro7/Sat.1 Dach-Marke.“ Gerade, wenn wie von Pop-Eye befürchtet dies „ja von Seiten der Monrose-Verantwortlichen gar nicht gewollt“ wäre.

    Ich unterstelle also im Moment dem Management (noch) keine bewusste Böswilligkeit, sondern eher Überforderung und einen zu engen Blickwickel. Während man andere Zielgruppen nicht grundsätzlich „verhindern“ will, verliert man sie leider immer wieder viel zu schnell aus dem Blickfeld.

  5. Enger Blickwinkel ist m.E. der entscheidende Punkt.
    Man hat vermutlich auf dem Papier zwei Positionierungen entwickelt, die eine minimale Kannibalisierung zwischen NA und Monrose sicherstellen sollen. Aber man müsste da einfach flexibler sein und schneller umswitchen können.

    Beispiel:
    Nehmen wir an, ich bin ein Automobilunternehmen und habe zwei Fahrzeuge, die beide typische Familienkutschen sind. Dann werde ich vermutlich versuchen, beide in verschiedene Ecken zu rücken. Vielleicht bleib ich dabei, das eine als Familienkutsche zu positionieren. Und dem anderen versuche ich z.B. sportliche Attribute mitzugeben. So nehmen sich beide gegenseitig weniger Kunden weg.

    Wenn ich aber merke, dass das mit der sportlichen Positionierung nicht bei genügend Kunden ankommt, dann muss ich das eben erkennen und ändern können. Genau an diesem Umswitchen fehlt es mir bei Monrose. Die Zeichen sind schon lange da, vielleicht man sie auch gesehen, aber man hat nichts Entscheidendes unternommen.

  6. Ich bin auch hin und her gerissen, ob es Absicht, Unwissenheit oder Unfähigkeit ist.

    Es spricht vieles für Absicht, einiges für Unwissenheit und manches für Unfähigkeit.

    Zu Beginn der Popstars-Staffel mit dem Titel: Neue Engel braucht das Land und einer immer wieder lancierten „Werbung“ für die No Angels (erfolgreich, beste Sängerinnen etc. pp). war klar, dass die No Angels ein Comeback planen. Dies ist übrigens indirekt durch Nadja bestätigt, die in der Titelstory ! der aktuellen TV Digital auf die Frage nach Vanessa folgendes sagt: Wir haben schon ein Dreivierteljahr Vorsprung. So lange wiassen wir schon, dass sie nicht mehr dabei ist. Heute haben wir nicht mehr das Gefühl, dass etas fehlt, weil wir in dieser Formation schon viel Zeit verbracht haben“.

    Aha.

    Also spätestens im August 2006 war das Comeback perfekt. Ohne den Rechteinhaber am Namen ( Cheyenne Records bzw. Holger Roost-Macias als Markeninhaber eingetragen) geht gar nichts. Er wird auch am Erfolg – an jeder Platte und an jedem T-Shirt, Poster, Kaffeetasse und sonstigen unsinnigen Sachen mitverdienen. Und ohne mit den Plattenfirmen zu sprechen (in Sandys Fall mit Starwatch) geht auch nichts.

    Es kommt aber noch doller. Ich dachte, ich traue meinen altersschwachen Augen nicht:

    Das Angebot, beim Grand-Prix Vorentscheid mitzumachen, haben sie ausgeschlagen. warum?

    Antwort von Lucy: Das Publikum hätte den Grand-Prix als Ziel unser Comeback missverstanden.
    Antwort Jessica: Zudem kann Roger Cicero uns perfekt vertreten.

    Aha. Sind die Monröschen also eigentlich nur Ersatz gewesen?

    Ich denke, es ist folgendes passiert. Die Staffel war geplant, erste Folgen abgedreht (Castings etc.) und dann platzte die „Bombe“. Da fängt man nicht an, das Konzept zu ändern, die Rechte für die Songs, welche die Kandidatinnen in den Sendungen singen sollten, waren eingekauft, es wurde alles schon gemacht inkl. Drehbuch 😉

    Also hat man die ganze Staffel auch als grandiose Promoplattform für die No Angels verstanden. Klar, es verdienen ja die gleichen.

    Übrigens ist der Markenname Monrose auch nicht auf Pro Sieben oder MM-Merchandising eingetragen sondern auch auf Cheyenne-Records am 12.10.2006. Aber, auch hier wird es wieder interessant: Erst am 24.01.2007 wurde monrose in Kleinbuchstaben geschützt. Und zwar auch für alle Warengruppen. Dies ist ungewöhnlich, da Patentanwälte eigentlich ihren Job beherrschen.

    Dies deutet für mich auf ein Szenario hin. Niemand hat mit dem Erfolg von Monrose gerechnet. Man dachte wahrscheinlich, ok, die erste Platte wird sich gut verkaufen. Shame wird auf eins gehen, der LP auch und mit der zweiten Single sind sie eh in der Versenkung verschwunden. Wie alle Casting-Produkte seit 2001 (ok, bis auf Alexander Klaws, der doch etwas erfolgreicher war). Pustekuchen, die stehen da, haben Fans und verkaufen mehr Platten als in den künsten Träumen gedacht. Selbst nach dem verlorenen Vorentscheid gehen sowohl Single wie auch LP in den Charts hoch.

    Das erklärt die Auftritte ausserhalb der Zielgruppe, das erklärt die nicht vorhandene Strategie, das erklärt auch, warum gerade Senna, Mandy und Bahar Monrose wurden. Sie sind diejenigen, die am wenigsten Ähnlichkeit mit den No Angels haben.

    Und es erklärt, warum man die Kernzielgruppe (nämlich die jungen Erwachsenen und älteren Erwachsenen) im Regen stehen lässt. Die sollten gefälligst die für sie gemachte Gruppe kaufen.

    Nö. Mach ich nicht. Ich bin alt, senil und unflexibel und mag Monrose, ihre Art und ihre Musik.

  7. Jedem, der sich mit Popstars beschäftigt, würde ich empfehlen, sich dieses Posting von Jodelkönig auszudrucken und in Ruhe auf Papier durchzulesen. Anstreichen. Pfeile einzeichnen. Namen nachschlagen. Nicht nur überfliegen. Richtig einsteigen.

    Ich glaube, es lohnt sich!!!!!!!

  8. Mit deiner Analyse bringst du sicherlich vieles auf den Punkt.

    Das No Angels Comeback war selbstverständlich von Anfang an fixer Bestandteil der Staffel; insofern schockieren mich die Interview Zitate jetzt nicht sonderlich. Neben dem erwähnten Staffel-Titelsong, dem „neue Engel“-Slogan und dem ständigen Erwähnen des No Angel Erfolges darf man nicht vergessen, dass auch schon bei den Recalls jeweils ein „No Angel“ mit in der Jury saß, Sandy die Kandidatinnen im Bandhaus besuchte, beim Probe-Video-Dreh und bei dem Trip ins Tonstudio No Angel Songs gewählt wurden…

    Du hast recht, das Konzept war wahrscheinlich:
    1. Kohle machen mit einer Real-Life-Doku-Soap.
    2. Kohle machen mit den No Angels, der einzigen Girl-Group, die bisweilen langfristige Erfolge erzielen konnte.
    3. Kurzfristig mit dem Monrose-Hype Kohle machen. Langfristiges Überleben war nicht vorherzusehen.

    Die müssen jetzt dumm aus der Wäsche schauen, wenn sie erkennen, dass die zweite Single von Monrose momentan eine Position höher in den Charts steht als die „erste neue“ Single von den No Angels.

    Die entscheidende Frage ist, wann beginnen die bei Starwatch / Cheyenne / Tresor / Merchandising Media / Pro7Sat.1 vielleicht doch noch zu erkennen, dass Monroses Erfolg nicht nur auf ihre Soap-Qualitäten zurückzuführen ist.

  9. My Muse schrieb:

    Die entscheidende Frage ist, wann beginnen die bei Starwatch / Cheyenne / Tresor / Merchandising Media / Pro7Sat.1 vielleicht doch noch zu erkennen, dass Monroses Erfolg nicht nur auf ihre Soap-Qualitäten zurückzuführen ist.

    …und dass sich hier zu wiederholen scheint, was schon bei den No Angels passiert ist: „Die ‚No Angels‘ machen eine großartige Show, und man hat das Gefühl, dass sie eigentlich besser sind als das musikalische Format, das für sie geplant ist“, schrieb 2001 eine Journalistin für die Berliner Zeitung. (http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/1031/blickpunkt/0001/index.html)

  10. „Nö. Mach ich nicht. Ich bin alt, senil und unflexibel und mag Monrose, ihre Art und ihre Musik.“

    Bleibt nur noch die Frage, wie sehr du Monrose mögen würdest, wenn man ihnen die schlechteren Titel eingekauft hätte und den No Angels die besseren.

    Austauschbar.

    Amen.

  11. Würde sich bei mir nichts ändern, denn die Aussage bezieht sich auf den langen Text darüber.

    Austauschbar sind beide Gruppen imho auch nicht, sie sind noch nicht mal zu vergleichen.

  12. Austauschbar?
    Nein, das glaube ich nicht…

    Für viele Leute, die im Grunde eher „Popstars Fans“ sind, als dass sie sich wirklich für Monrose interessieren sicherlich. Und leider wird viel zu sehr auf diese Zielgruppe aufgebaut; das ist ja der Fehler, den wir hier dem Management so oft vorwerfen.

    Es gibt aber bestimmt auch Leute, die Monrose selbst als 3 spezifische Menschen, mit spezifischen Stärken (und Schwächen), mit spezifischen Talenten und mit spezifischen Persönlichkeiten wahrnehmen.

    Ich selbst zum Beispiel schätze Bahar, Mandy und Senna sehr. Ihre Stimmen gefallen mir, ich finde, dass sie interessante Persönlichkeiten und eine gute Ausstrahlung haben. Hätten sie die Songs von den No Angels bekommen, so würde mir das Album nicht besonders gefallen, und ich hätte es vielleicht nicht einmal gekauft. Zumindest würde ich es mir nicht oft anhören. Trotzdem würde ich meinen Respekt für die drei nicht verlieren, auch wenn ich darüber enttäuscht wäre, dass man ihnen keine Chance gab, gute Songs zu singen.

    Und hätte man den No Angels solch hervorragende Songs gegeben wie „Live life
    get by“ oder „Your love is right over me“, ich zweifele trotzdem sehr stark daran, dass sie mich wirklich ansprechen würden.

    OK, mit dieser Einstellung bin ich wohl nicht repräsentativ für den großen Massenmarkt. Ich glaube aber, dass es Leute gibt, die das ähnlich empfinden wie ich.

    Genau wie es auch (zu gutem Recht) Leute geben wird, die sich von der Musik, dem Gesang, der Art und Weise der No Angels eher angesprochen fühlen.

    Insofern kann ich dir nicht recht geben, dass sie austauschbar sind. Kommerziell und aus Sicht einer Plattenfirma betrachtet vielleicht schon. Aber nicht grundsätzlich als Sängerinnen oder Menschen.

  13. “Als sich das Licht senkt, beginnt ein Kreischen. In dieser perfekten Liaison zwischen Fans und Popstars gewinnen alle, die einmal den Mädchentraum hatten, ein Star zu sein.”

    Hoffen wir mal, dass das Frau Frömel auch sagt, wenn sie nach dem Monrose-Konzert über ihrem Artikel für die Berliner Zeitung sitzt. Was sie über eines der ersten No Angels-Konzerte schreibt, ist interessant, weil sie stark an den Möglichkeiten einer im Fernsehen “erfundenen” Band zweifelt, und dann doch ohne Häme zugibt, dass die fünf gut waren.

    Und, dass das Castingkonzept aufgehen kann, weil es einen engen Bund zwischen Kandidatinnen und Fans schließen kann: “Der Erfolg der Band ist das gemeinsam erreichte Ziel von Zuschauern und Bewerberinnen, und wahrscheinlich sind deshalb auch alle die, die „Popstars“ gesehen haben, automatisch zu No Angels-Fans geworden.” Für Monrose trifft genau das zu, wie die Soziolandstudie zeigt.

    Auch wenn Prosieben schon die Nachfolger von Monrose sucht, und RTL regelmäßig die Superstars auswechselt, sind doch die Beteiligten höchstens auf der Gehaltsliste der Musiclabels austauschbar. Gerade das soaplastige Popstars-Format zielt ja darauf ab, die Kandidaten als Einzelpersonen vorzustellen, die es geschafft haben, sich aus einer Masse von Tausenden herauszulösen, nun ihren Traum zu leben und dabei Woche für Woche in Geschichten verwickelt werden, die den Zuschauer emotional ergreifen. Würde Senna sich kurzfristig beide Beine brechen, würden die im Leben nicht Lucy, Sandy oder Jessica als Ersatz auf die Konzertbühne stellen. Und die meisten Fans würden ihre Karten zurückgeben, wenn man die No Angels anstatt der Monrosen auftreten ließe. Denn für sie sind Monrose einzigartig, weil sie mit Mandy, Senna und Bahar mitgefiebert haben und jetzt auch mit ihnen mitgewinnen wollen.

    (Frömel-Artikel: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/1031/blickpunkt/0001/index.html)

  14. Richtig. Die Fans sind nicht austauschbar. Höchstens gegen die der nächsten Popstars-Band.
    Es gruselt mich, wenn jetzt auch eine Nina Hagen darniedersteigt, um gemeinsam mit Prosieben Luftballons aufzublasen und dann platzen zu lassen. Wen kriegen sie als nächstes? Udo Lindenberg?
    Wir haben keine „falsche Erwartungshaltung“, Herr Roost-Macias. Wir erwarten nur, dass die Versprechen gehalten werden, die man gibt.

  15. Zu dem von Jodelkönig erwähnten Interview mit den NA über den Grandprix, fällt mir ein, dass damals im Dezember 06 noch vor der Wiedervereinigung der NA, gab zwar erste Gerüchte, die aber sofort vom Manager von Sandy dementiert wurden.
    Hatte ich gelesen(in diversen Foren) die NA sind die unbekannten 3 beim Vorentscheid zum Grand Prix. War damals eine große Aufregung. Also könnte sein das damals nicht Kunze sondern die NA geplant waren.
    Irgendwie schon lustig an manchen Gerüchten ist schon gelegentlich was dran!

  16. @Jodelkönig, guter Beitrag!
    Dazu sollten man auch einmal die nächste Popstarsstaffel erwähnen.
    zwischen der vorletzten und der letztzen (Monrose) lag etwas mehr Zeit dazwischen, die Casting zur nächsten Popstarsstaffel haben schon begonnen.
    Ich denke, das zeigt eindeutig, das die No Angels gepusht werden sollten und Pro 7 jetzt auf der Erfolgswelle weiterschwimmen möchte.

  17. Ein Erfolg der No Angels ist zur Zeit nicht nachweisbar.

    Ob die neue Popstar-Staffel ein Erfolg wird, wird sich zeigen. Obwohl ich auch glaube, dass es ein Lemming-Format ist, hab‘ ich im Gefühl, dass es diesmal nichts wird.

    Nur so ein Gefühl…..

  18. Das Gefuehl teile ich. Bei mir entsteht der Eindruck, die koennten den Rachen nicht voll genug bekommen, haben sich aber mit einem halben Popstars-Jahr echt zu viel aufgeladen. In der letzten Staffel wirkte die Verlaengerung aufgesetzt und war fuer den Spannungsbogen eher schaedlich, wie sie das diesmal hinbekommen wollen, no idea. Vielleicht gibt’s ja (fast wie bei McDonald’s) Taenzerwochen und Saengerwochen?

  19. McDonalds: erinnert ihr euch noch an den Sangeswettstreit zwischen Preluders und Overground? Da durften die Fans ihre erste Single zusammen mit nem Big Mac kaufen, und die meisten Big Macs, äh Singles entschieden darüber, wer letztendlich den Plattenvertrag bekommt.

    Man muss kein Prophet sein, um kommen zu sehen, dass die Mamut-Staffel 6 ähnliche Elemente haben wird, um uns bei Laune zu halten. Guten Appetit!

  20. Überhaupt: Wenn ich noch mehr Zeit hier verdaddeln wollte, als ich eh schon tue, hätte ich schon längst eine Liste mit Versatzstücken aus GNTM2 aufgestellt, die wir bei Popstars 6 garantiert wiedersehen werden!

    Wer macht den Schriftführer?

  21. Yo, da wird unter Garantie gebattlet ohne Ende. Und zwischendrin die Klumpatsch, die für die McDonaldsche Topmodelkost wirbt und unser aller McDance, der uns seine Würgshops androht. Bitte: NEHMT IHN BEIM WORT UND ERWÜRGT IHN. Denn wenn der Typ sich selbst verdaut, möchte ich nicht dabei sein. Das stinkt bestimmt höllisch nach Schwefel.

  22. Brandrede schrieb: Überhaupt: Wenn ich noch mehr Zeit hier verdaddeln wollte, als ich eh schon tue, hätte ich schon längst eine Liste mit Versatzstücken aus GNTM2 aufgestellt, die wir bei Popstars 6 garantiert wiedersehen werden!

    Wer macht den Schriftführer?

    Nun, die Drahtseilaktnummer vom letzten Mal möchte ich gerne mit Gesang und Tanz. Fräulein Fiona bitte ebenfalls auf der Prosieben Payroll lassen. Grundsätzlich die weiteren Extremsportelemente würdigen. Setzt die Leute auf den Gletscher oder wenigstens ins Eisfach, bringt Autos zum Explodieren, lasst sie unter Wasser performen. Vielleicht könnte sich Detlef die Glatze blond färben, dann gibt’s auch nachher nicht wieder das Genöle von Herrn R.M.

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