Lauer Aufguss, trällernd serviert

Die FAZ erzählt brav und langatmig die Geschichte der No Angels nach. Während Ösis Kronen-Zeitung süffisant die musikalischen Anleihen von Destiny zelebriert:

Mit den übrigen zwölf Tracks bekommt man einen Querschnitt, besser gesagt einen lauen Aufguss derzeit populärer Pop-Stilistiken serviert: „Been Here Before“ stürzt sich auf Justin Timberlakes „Sexy Back“, „I Had A Feeling“ geht auf peinlich unkantige Weise auf die von Timbaland produzierten Beats des aktuellen Nelly-Furtado-Albums los, „Back Off“ macht mit E-Gitarren und einem etwas rockiger programmierten Konserven-Schlagzeug auf etwas, das entfernt an Pink erinnert.

Na, dann kauft man sich vielleicht doch besser die Originale.

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8 Kommentare zu “Lauer Aufguss, trällernd serviert

  1. Ja auch die No Angels müssen einsehen das die Welt sich weiter gedreht hat, und nach dem Hype kommt die Ernüchterung.

    Ich hab mir das Album wirklich complet angehört, und muß sagen wirklich beindruckt bin ich nicht.

    Da sieht mans wieder. Wer mit den Engeln fliegen will, muß sich ein bischen mehr anstrengen, sonst kommt man nicht weit.

  2. Ich muss sagen, dass mir Amaze Me in diesem „Live“-Konzert (ich weiß, nur die Stimmen waren live) wirklich sehr gut gefallen hat.

    Goodbye to Yesterday ist Billigpopkram. Und den Rest hab ich mir ehrlich gesagt noch nicht angetan.

  3. Ja Amaze Me sticht wirklich aus der maße heraus, aber es ist nur ein Track auf dem Album.

    Bei dem Hype um die No Angels, bin ich einfach enttäuscht. Ich meine sie hatten doch wirklich genug Zeit um an dem Album zu arbeiten.

    Wenn ich mir dagegen die Produktion von Temptation ansehe, kann ich nur sagen, Ja es hat seine Macken, Ja es ist auch kein Meilenstein in der Musikgeschichte. Aber dafür das die Mädels es in 2 Wochen einsingen mußten, und alles von einen Produzenten zusammen geschustert wurde, ist es einfach ein gutes Album geworden.

  4. Ich bin auch bass erstaunt, wie belangslos und schlecht das neue Album der No Angels geworden ist. Es ist ja nicht das einzige Comeback in einem Jahr. Nelly Furtado, Pink, Take That um nur einige Namen zu nennen, haben auch ein Comeback gewagt und etwas gewagt. Die Alben sind klasse, halten sich seit Monaten in den Charts, haben Top Single-Platzierungen.

    Temptation hat Macken, klar. Aber das grosse Glück liegt einmal in der relativ guten Songauswahl (eben nicht die Schweden-Idol-Popstars-Connection) und in dem Produzenten Dieter Falk, der wenigstens die Hälfte des Albums produziert hat. Dadurch, dass er alle Mädels gut kannte, hat er wenigstens die Stärken besser herausgearbeitet als die anderenProduzenten, die nur abgemischt haben.

    Für das erste Album und unter diesen Bedingungen ist es hervorragend geworden. Das nächste Album allerdings muss besser produziert sein 🙂

  5. Jupp.
    Zumal mit dem NA-Album und dem BISOU-Album bereits zwei im Monrosefandunstkreis aufgetauchte Beispiele dafür existieren, wie es auf keinen Fall sein darf.

    Das Gegenteil geht allerdings auch nicht – das wär denn vielleicht Death-Metal….. da würden sich die Fans vielleicht ein bisschen wundern…..LOL

  6. Whou und Oje

    Whou: Eine richtige Musikerin (was sie ja durch ihren Einfluss bei der letzten gemiensame Scheibe schon deutlich gemacht hat) der den NA-Rahmen bei weitem sprengt. Und ein richtiges Schlagzeug – ich dachte schon, sowas hätte man aus dem Verkehr gezogen 😉

    Oje: Sie verfügt leider immer noch über das von mir nicht sonderlich geschätzte NA-Timbre

    Darüber hinaus: Sehr viel interessanter als das NA-Album – auch die anderen Stücke

  7. Geht mir genauso. Obwohl ich Why und Strange Fruit auch mit iher Stimme megagenial finde.

    Vanessa sollte Songs schreiben für andere. Alle ihre Songs sind gut, weit weg von „Wir programmieren einen Song im PC und legen darüber einfaches: I love you and you love me“ in allen Varianten.

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