Dreckige Angelegenheit

Jetzt ist euer MyMuse echt sprachlos. Mit welcher Kaltschnäuzigkeit die Bild-Zeitung einen solchen Artikel veröffentlicht, diesem auch noch einen solch aufreißerischen Titel verpasst, dabei aber ganz vergisst zu erwähnen, dass sie es in großen Zügen selbst waren, die Monrose so „durch den Dreck gezogen“ haben.

Also, mich würde jetzt mal eure Meinung interessieren. Wie deutet ihr diesen Artikel?

  • Versuch die Kurve zu kriegen? („Verdammt, jetzt haben die Erfolg. Was sollen wir nun schreiben?“)
  • Rechtfertigungsversuch? („Tja, seht ihr, einstecken muss man halt können. Gehört zum Business. Insofern sind unsere Artikel nicht schlimm, Monrose hat es ja überlebt.“)
  • Zynismus? („Wir können schreiben was wir wollen… Fällt unseren Lesern eh nicht auf.“)
  • Gedächtnisschwund? („Was haben wir noch mal gestern über die geschrieben? Das waren wir doch nicht? Oder?“)
  • Erneuter Angriff? („Naja, trotz aktueller #1 in den Charts pochen wir jetzt noch einmal darauf, dass sie wirklich schon fast ganz unten waren…“)

Danke an Monrose4Life für den Link im Fanclub.

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25 Kommentare zu “Dreckige Angelegenheit

  1. @MyMuse:
    Der Link funktionierte nicht. Ich habe mir erlaubt, ihn zu reparieren. Ich hoffe, Du hast nichts dagegen.
    Jetzt werd‘ ich mir den Artikel erstmal durchlesen.

  2. Gerade Dein letzter Fragepunkt scheint mir wichtig.

    Es wird ja nichts zurückgenommen. Die seinerzeit übertriebene Darstellung, speziell der BILD, wird nach wie vor als Faktum verkauft.

    Wie müssen sich die Mädchen gefühlt haben, als sie dieses Interview gegeben haben. Wem eigentlich? Wußten die, daß es für die Bild ist. Mußten sie die hingereichte „stinkende“ Hand ergreifen, um selbst Schadensbegrenzung und eine neue Medien-Perspektive zu ermöglichen?

    Ich muß mich nicht zusammenreißen, da ich nicht wie die armen Monrose-Mädchen im Focus stehe, und darf kotzen…..

    … und das werd‘ ich jetzt auch tun!

  3. Hier noch ein Beitrag von Monroes Declaration zu diesem Thema an anderer Stelle:

    „Soll ich mich darüber freuen?
    Da wird von „Vertrauen“ gesprochen und von „Niedermachen“. Bei Wiki gibt es eine Seite, die vielleicht erkärt, worüber ich keine Lust habe zu schreiben:
    http:/ /de.wikipedia.org/wiki/Heuchelei

    Wer da so schreibt? Man findet so einige Beispiele….gebt mal den Namen „Mark Pittelkau“ in Google ein….

    Das Beschäftigen mit diesem mußte sein…aber, warum bekomme ich da immer so ein GRrrr-Gefühl?“

  4. Ja, das ist wirklich ekelhaft, zumal die Links zum alten Erbrochenen noch auf der selben Seite sind. Warum hat das Holgi damals nicht verhindert, sondern sogar noch mitgeholfen. Brauchten die das, um „praktisch Totgesagte“ noch einmal sensationell zum Leben zu erwecken. Ich finde das Ganze erbärmlich und die Gilde der Journalisten bleibt eine der Verachtungswürdigsten. Pfui!!

  5. Ist das nicht purer Opportunismus?
    Falls sich doch dieser momentane Erfolg einer hartnäckigen „Casting-Band“ noch etwas länger hinzieht!

    Ich hege gewaltige Zweifel an der Authentizität des Artikels (gefühlsmäßig würde ich ihn in die Rubrik „fan-fiction“ der BILD einordnen!).
    Und mir widerstrebt die Vorstellung, daß die Mädels dieses Interview explizit und mit den Wortlauten der B. gegeben haben. Denn sie haben sicher im Laufe der letzten Monate auch etwas dazugelernt in bezug auf wirklichkeitsgetreue Wiedergabe einer Aussage!

  6. @MyMuse:
    Danke fürs „teleportieren“.

    @Alle
    Die Bilder, die zum Interview passen sollten, sind einige Monate alt. Seht euch die Frisur von Senna an.

  7. Mich würde ernsthaft interessieren, ob da überhaupt ein Interview stattgefunden hat, oder ob das reine Rechtfertigungsphantasie ist. Ocean, DAS frage bitte mal die Mädchen oder Joy. Mindestens einige Sätze sind SO sicher nie gesagt worden…

  8. Widerstrebend die Tasten drückend, muß ich das doch noch loswerden. Denn ich halte einen Satz im „Interview“ für gefährlich. Und er ist auch thematisch neu…

    „Besonders hart traf die Mädels der Vorwurf, sie könnten nicht singen“,

    Suggestive Satzbildung nennt man so eine „Schreibe“. Das ist die allerübelste Masche. Ich muß „Purples“ leider voll zustimmen. Da wird nichts zurückgenommen – im Gegenteil.

  9. Also, erst einmal würde ich trotz aller Aufregung den Artikel mal als das ansehen, was er ist: ein positiver Monrose-Bericht. Und wenn der wirklich auch in die Druck-Ausgabe der Bild kommt, die ja, obwohl niemand zugibt sie zu lesen, sehr viel gekauft wird, so ist das sicherlich nicht schlecht für Monrose. Denn immerhin wird noch einmal ein Bewusstsein dafür geschaffen, DASS sie den Gipfel der Charts erneut erklommen haben. Außerdem werden sie als Kämpfer dargestellt, was ja grundsätzlich auch nicht schlecht ist.

    Beim Lesen des Artikels blieb mir aber, wie schon gesagt, wirklich auch der Mund offen stehen. Besonders als dort dann auch noch das von uns im Zusammenhang mit der Presse so oft verwendete Wort „Häme“ vorkam, konnte ich nur noch den Kopf schütteln. So viel Scheinheiligkeit, das gibt’s doch gar nicht. Und das ganze dann so darzustellen, als wäre es die „böse Musikindustrie“ gewesen, die Monrose durch den Dreck gezogen habe…

    Ocean kann sicher mal nachfragen… Wobei, wäre ich das Management, würde ich mich davor hüten, die Bildzeitung offiziell als Lügner darzustellen, selbst wenn das Interview nie stattgefunden hätte… Insofern zweifele ich daran, dass die Sternengucker uns hierauf antworten werden.

  10. „Was ich gestern schrieb, juckt mich heute nimmer, bist du heute nicht lieb, schreibe ich morgen noch schlimmer, ich mach noch jedem Stress, denn ich bin von der Yellow Press“

    Das oder so ähnlich schlag ich Bahar mal als Text vor für einen späteren Abrechnungssong.

    Musste jetzt einfach sein.

    Anyway, ich sag mal Gute Nacht, liebe Monrose-Family! 😉

  11. @Monroes‘ Declaration:
    Naja, diesen Satz empfand ich jetzt aber nicht als soo suggestiv. Besonders weil er gleich danach von „Bahar“ relativiert wird: „Unsere musikalischen Qualitäten zählten plötzlich nichts mehr. Und das nur, weil wir eine sogenannte ,Castingband‘ sind.“

    Ich denke, dass da dem Leser dann doch eher vermittelt wird: „Obwohl sie singen könnten, gab es Leute die sie als schlechte Sänger bezeichneten.“

  12. @MyMuse:
    Mag sein, daß es von den meisten, wie ja auch imm Off. Forum, positiv aufgefasst wird. Dann könnte man zufrieden sein.

    Aber rosi hat im Kern ausgedrückt worum es geht und was wir ja alle schon lange wissen: Du kannts Dich gegen die Bild nicht wehren. Und die von der Bild wissen das. Und die Betroffenen wissen das. Und die Kritiker wissen das.

    Nur der verd…. Leser – der weiß das nicht. Und darum funktioniert das so gut. Einfach zum Haare raufen. Es geht ohne die Bild, wenn die das zulassen. Aber es geht nicht gegen die Bild.

    Die Pressefreiheit ist ein „Heiligtum“, verbrieftes Recht im Rahmen unserer Gesetzgebung? Vielleicht sollte man dieses mal zur Disposition stellen. Nicht wegen Monrose. Sondern wegen der Bild und Verwandte.

  13. @Purples:
    Da haben sich andere auch schon Gedanken gemacht – siehe dieses Interview:

    http:/
    /www.planet-interview.de/interviews/pi.php?interview=bildblog-16042007

  14. Tief durchatmen, entspannen, Bahar’s „Sundown“ anhören und noch eine Tasse Tee drinken. Das ist meine Vorbereitung zum gesunden Nachtschlaf……alle negativen Gedanken entschweben.
    Ich wünsche Euch eine Guten Nacht.

  15. Wandlung von Frust in Berufung.
    Ich wünschte, ich könnte so rationell damit umgehen.

    Die Monrose-Mädchen liegen mir am Herzen. Darum tut es mir direkt weh, was aus dieser Ecke kommt. Und selbst, wenn die Authentizität der Zitate bezweifelt werden kann: Das sind junge Menschen, nicht nur an Jahren, sondern auch in diesem Geschäft. Ich glaube sehr wohl, daß die geweint haben – das hätte ich auch. Aber sie haben bewiesen, daß sie stark sind. Das haben sie während Popstars gezeigt. Da zeigt sich nämlich der Vorteil eines solchen Casting, egal ob öffentlich oder nicht: Die waren schon einmal in der „Hölle“. Es hätte also das Ende der Karriere bedeuten können, aber nicht das Ende dieses Lebens. So manch anderer Jungstar, der auf dem ach so „normalen“ Weg berühmt geworden ist, hat da ganz andere Erfahrungen gemacht.

    Nein. Wirklich verzweifeln läßt mich, daß die Bild seit Jahrzehnten ungestraft Existenzen zerstört – prominente und unprominente.

  16. Gute Nacht MD.
    Gleichmut. Ist das noch erlernbar in meinem Alter?

    Vielleicht seh‘ ich mir noch mal das ZIBB-Interview an…..

  17. Bahar’s “Sundown” …..machen feuchte Augen, verschleiern den Blick…..ach, wenn man unsere Mädels vor so vielem bewahren könnte. Und ja, es tut weh….

  18. Ohne expicit nachgefragt zu haben, bin ich der Auffassung, das die Fragen bei Senna eine ganz andere Reaktion ausgelöst hätten – ich denke das ganze ist auf Bild Niveau heruntergebrochen worden.
    damit bin ich auch schon bei einem Punkt der hier noch nicht erwähnt worden ist – bedenken wir doch einmal die geistige Substanz eines notorischen Bildlesers, dann kommt man zwangsläufig zu dem Ergebnis, dass dieser Bild bericht für die Drei positiv ist – ich zweifel nämlich an der Fähigkeit eines Langzeit gedäcjnisses bei dieser Leserklientel, ganz zu schweigen an der Fähigkeit zwischen den zeilen lesen zu können. Somit entspricht dies positiver Berichterstattung – nur halt auf Bild Niveau.

  19. Es ist noch gar nicht lange her, da war unter dem Titel „Frauen des Islam. 7 muslimische Frauen sprechen über ihren Glauben“ in der BamS ein relativ ernsthafter Artikel über Bahar (und zwar als ERSTER von 7 Frauen).
    http:/ /monrose.biz.3.kunden-server.org/wbb2/thread.php?threadid=6318

    Ist unsere Wahrnehmung als treue Monrose-Fans vielleicht auch etwas verzerrt? Hier im Recall wurde schließlich – wenn auch nicht im Boulevard-Stil – eine Krise von Monrose diagnostiziert.

    Es gibt da so einige „rote Tücher“ für die Fan-Gemeinde … aber gemach, das dient letztendlich dem Zusammenhalt unter den Fans, unter den Mädels selbst und zwischen den Fans und den Mädels. Alles wird gut!

  20. @ocean:
    Ja, da hast Du wohl recht. Die allgemeine Reaktion, unter anderem im FC- Forum, zeigt ja, daß dieser Bericht als positiv aufgefasst wird. Wenn das außerhalb der Fangemeinde auch so gesehen wird, ist es ja auch (fast) in Ordnung.

    Meine Sorge dreht sich eben nur darum, wie das, was da nunmal zwischen den Zeilen steht, ankommt. So, wie es mich aufregt, so könnte es von anderen als Bestätigung gesehen werden – die ideale „Vorbereitung“ für den nächsten Tiefschlag.

    Auf die Wende warte ich also immer noch. Für andere sie wohl schon vollzogen.

  21. @Office001:
    Das drohende Ende war zum greifen Nahe. Aber nicht aus den Gründen, wie sie in den Medien dargestellt wurden, sondern weil es spürbar an Unterstützung durch die „Offiziellen“ gefehlt hat. Einzig und allein die Fans haben bewirkt, daß ein Umdenken möglich wurde. Angesichts der bislang recht kleinen Fanbase ein „Kraftakt“, der meiner Überzeugung nach seines Gleichen sucht. Auch die Betreiber der (Fan-) Foren ist auf diesem Wege ein riesen Kompliment auszusprechen. Schade, daß es „unterwegs“ die eine oder andere Streitigkeit gegeben hat, die ich aber nicht weiter kommentieren werde.

  22. Ich würde bei Bildzeitungsartikeln nicht versuchen, zwischen den Zeilen zu lesen. 😉

    Die BILD-ZEITUNG geht immer nach dem gleichen Schema vor. Wenn es nicht gelingt, jemanden totzuschreiben oder mit Häme oder Lügen zu überziehen, dann schwimmen sie halt mit dem Strom. Da geht es nur um Auflage. Es macht keinen Sinn, Monrose totzuschreiben, wenn die Single seit 4 Wochen in den TOP 3 steht. Da weiss dann auch der dümmste Leser, dass sie a.) sehr wohl Fans haben und b.) doch irgendwie angesagt sind.

    Was ich schlimmer finde als die BILD ist das bedenkenlose Nachplappern von Schwachsinn in anderen Medien. Absoluter TIEFPUNKT war nicht die BILD sondern der fussballverückte SZ-Redakteur. Der hat mehr Schaden angerichtet als jeder noch so dämliche Bildartikel.

    Die Bild hat ihr Wording schon vor ein paar Wochen abgeändert. Von absolute Flopstars in die Tour lief nicht so gut.

    Otto Normalverbraucher kümmert sich nicht um die Wahrheit. Wenn da steht, interessiert niemanden, dann ist das so. Wenn da steht, die haben uns niedergeschrieben: Boah, diese böse Medien, Gott sei Dank ist die Bild nicht so.

  23. Das sehe etwas ich anders. Es gab keine spektakulären Geschichten – außer den lancierten Negativmeldungen á la BILD. Aber „weg vom Fenster“ hätten die Fans gar nicht zugelassen. Das Problem, daß ich schon öfter erwähnte, ist die besondere Wahrnehmung eines Casting-Acts in der Öffentlichkeit. Unter diesem Aspekt hat ‚Hot Summer‘ auf jedem Fall so einiges leichter gemacht.

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