The Dome – Comet- Sommerfestivals

Hier vertreiben wir uns die Zeit vor, während und nach den Auftritten!

The Dome- Comet und den „zahlreichen“ Sommerfestivals!

Schauen wir einmal was uns diese Zeit bringt, und evtl. kommen gar ganz unerwartete Neuigkeiten auf uns zu?

Wir werden sehen! 🙂

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548 Kommentare zu “The Dome – Comet- Sommerfestivals

  1. Ja, OM, man sagt, man hat es wohl ein paar Mal für Wahlkampauftritte genutzt, aber angeblich wollten die Stones das nicht (die wollen lieber Telekom-Werbung machen). Wenn du mich fragst, ist das eine urban legend, wahrscheinlich hat ihr einfach mal jemand den Text gereicht:
    http://www.lyricsfreak.com/r/rolling+stones/angie_20117854.html

    With no loving in our souls and no money in our coats
    You can’t say we’re satisfied

  2. @Oldie

    Ja, die Senna hat soooo recht. Die Homepage steht – zumindest theoretisch – schon im Netz. Ich habe ja jetzt ein wenig Zeit neben den Bewerbungsschreibereien und habe mir für die kommenden Wochen einiges auferlegt. Wird schon…

    @Aimee

    Schade, Donnerstag kann ich leider doch nicht. Pforzheim ist mir eigentlich zu weit, bin aber noch unschlüssig. Sicher werde ich wohl zum Charity Event nach GG kommen. Muss grad noch ein Ticket ordern. Vielleicht, hoffentlich sieht man sich dann dort?

  3. @ Brandrede: Da fällt mir gerade ein, vor einigen Jahren hatte die Junge Union einen wunderbaren Slogan kreiert, der immer wieder (singend?) dargeboten wurde:
    „Helmut Kohl,
    du bist unser Idol.“
    Unglaublich wunderschön.
    War glaube ich nach der CDU-Spendenaffäre und seiner Kanzlerschaft.

  4. Melde mich durchgefroren und erholt, gehorsam wieder zurück! 🙂
    (4 Tage Wellness (o. K. ) im bay. Wald!)
    Muss nun alles nachlesen, Comet eingesackt hatte ich ja mitbekommen, aber den Rest noch nicht!

  5. @Möhrchen
    Nach GG komm ich nicht, da wir an dem Tag 1300 km heim fahren. Trau mich schon gar nicht mehr, das Wort Urlaub hier zu schreiben 😀

    @Kennie
    Heyyy…und die Sehnsucht ausgehalten? 😉

  6. @Aimee

    Klingt nach ‚Weiter-wech-Urlaub‘ und er sei dir gegönnt. Wir werden dich schon briefen, was neue wundervolle Unplugged-Geniösitäten unserer Röschen anbelangt.

    Hi Kennie, hast du Snickers im Backteig gegessen? 😉

  7. Möhrchen, schade! Ich habe mich gerade mit Aimee für Frankfurt verabredet. Willst du bei uns pennen? (Ist nicht weit weg von Frankfurt.)

    Zum Schulsystem der siebziger Jahre hier (das der DDR kenne ich nicht): Die Staatsbürgerkunde hieß hierzulande Sozialkunde und ging bei uns ungefähr so: „Im Sozialismus gilt der Einzelne nichts und die Gemeinschaft (sprich: der Staat) alles. Das ist schlecht, denn die armen Russen müssen sich fortwährend die edlen Kronleuchter in der Metro anschauen und haben selbst nichts davon.“ Wer gute Noten wollte, durfte sich von dieser Argumentation nicht sonderlich weit entfernen. BTW, wenn ich heute durchs Frankfurter Bankenviertel gehe, dann wäre ich fast lieber in der Moskauer Metro. 😉

    Ein beliebter Spruch heute passt wunderbar zur „Geh doch nach drüben“-Argumentation von damals. Wann immer jemand auch nur irgend etwas aus dem real existiert habenden Sozialismus gut findet, auch wenn es nur die Gurken waren, dann bekommt er sofort das „Du findest wohl die Stasi gut“ um die Ohren gehauen. Die Argumentation ist die gleiche: Es wird nicht um die Sache gestritten, sondern stattdessen die Person gleich unter den Generalverdacht des Verrats am Vaterland gestellt.

    Apropos Stasi: Es kommt ja tatsächlich immer mehr über deren Bespitzelung ans Tageslicht, aber die Wertung hier ist nicht von Entsetzen geprägt! Nein, man verspürt eher ein verschmitztes Grinsen über die Stümperhaftigkeit des Vorgehens. Ich werd den Verdacht nicht los, dass das Wissen unseres Staates über seine Bürger, zum Teil auf Grund deren Kooperation, besser ist als alles, was die Stasi je eingesammelt hat. Der Unterschied: Hier geht alles seinen rechtsstaatlichen Gang und jede Einschränkung der Meinungs-, Veröffentlichungs-, Handlungs- oder Bewegungsfreiheit bekommt ihren „guten Grund“. Was in den Siebziegern die BM-Bande war, ist heute die globale Terror-Koalition, vor der „wir“ uns natürlich mit allen Mitteln schützen müssen. Wer beschützt da eigentlich wen vor was?

  8. @Markus

    Lieb von dir, das Übernachtungsangebot, aber ich habe leider einen anderen Termin am Donnerstag abend, somit gehts gar nicht. Bist du denn in GG dabei?

  9. MvCube!

    Beifall für Dein Post! Ich mag doch auch Spreewaldgurken und suche schon seit den 70ers ein Gebäck namens Leipziger Lerche.
    Auch ne grosse Menge unserer Kultur (Dichter, Autoren, System-Kritiker, Musiker etc.) kommt aus den „Ostgebieten“, auch während der DDR-Zeit. Also, wenn da so was heranwachsen konnte, kann nicht ALLES schlecht gewesen sein.

    Also sone Thüringer Bratwurst ist auch nicht zu verachten, bin ich jetzt DDR- und SOMIT Stasifan? 😉 🙄

  10. Danke Jodler und Brandy für die Urlaubswünsche ! 🙂
    und Möhrle, nein wie du sicher mit bekommen hast, war ich nicht in Ohausen! 😉

    Mars im Teigmantel, nein Gottseidank war ich nicht in Önglande! 😉

    Aimee, ja das mit der Seeehnsucht hat sich in Grenzen gehalten, gab ja Telefon! 😉

  11. „Back sie dir und am besten gleich uns allen selbst“

    Möhrchen, bis vor ein paar Wochen wusste ich den Namen gar nicht, ich kannte die Teile aus meiner Kindheit nur als „Maserinen“.

  12. @busyr, rosi, brandy
    Bei euren Ossi-Wessi-Geplänkel möchte ich grundsätzlich nicht mitmachen. Nur bei zwei Stichworten ging mir die Galle hoch.

    1. Rückübertragungsansprüche
    Das ist eine juristisch hochkomplizierte Angelegenheit worüber hier offensichtlich mit (nich nicht mal) Halbwissen Stammtischparolen geschmettert werden.
    Was ist denn gerechter, busyr:
    Wenn du bei ebay deinen gaklauten Fernseher entdeckst, zur Polizei gehst, und derjenige, der den gerade für 300 Euro ersteigert hat, von dir das Geld wiederhaben will?
    Oder wenn der, der gerade für seine letzten 300 Euro bei ebay einen schicken Fernseher ersteigert hat, den dann dir in die Hand drücken muss, wenn du mit der Polizei vor seiner Tür erscheinst?
    Lass dir diese Beispiele mal durch den Kopf gehen und denk noch mal über die Rückübertragungsansprüche nach.

    2. Arbeitslosigkeit
    Nur so viel: Glaubst du wirklich, busyr, dem arbeitslosen Wessi geht es besser als dem arbeitslosen Ossi? Frag nach im Ruhrpott…

    Und was brandy nicht zu Ende sagt ist, die positiven Dinge in der DDR waren Teil des Systems – und nur in einem solchen System möglich! Daher ist es ja so schwierig, diese mal eben so einfach im heutigen Deutschland wieder einzuführen.

  13. „Bei euren Ossi-Wessi-Geplänkel möchte ich grundsätzlich nicht mitmachen. Nur […]“

    Sorry, ich möchte dich ja grundsätzlich nicht sticheln, aber nach dem ganz großen Halbwissen klingt dein Vergleich auch nicht.

    „und nur in einem solchen System möglich!“

    Wer sagt das, ein Wissenspendel? Ich möchte Bezüge, Bezüge, Bezüge. Das System heißt Leben. Das eigentliche System. Natürlich wird dieses System teilweise gelenkt und umrahmt vom etablierten Gesellschaftssystem. In dem ideologischen mit der Zeit wandelnden Systemen wird mal die und die Richtung gefördert, hier und da das Leben eingeschränkt, aber das Grundgerüst ist einzig. Es ist mit Sicherheit wahr, dass Sitten, Umgangsformen und Regelungen, Normen und Werte, in verschiedenen System unterschiedlich große Chancen erhalten / die Systeme bestehen aus vielen Puzzleteilen, wovon einige jeweils sehr systemtypisch und einzigartig, während andere allgemein und für andere Systeme verwendbar sind.

    Vielleicht warst du übereifrig, unüberlegt, (passiert!!) oder siehst es gar aus mir nicht erfassbaren Rahmen, Denkweisen, abstrakten Dimensionen (es sei hier erwähnt, dass ich die DDR-Gesellschaftsverhältnisse nur wenig kenne, allerdings ist dieses Wissen nicht unabdingar -das in der Schule erlernte allgemeine Wissen über die Verhältnisse in einem Gesellschaftsgefüge gleicht das aber wieder ziemlich aus), ich sage mir aber: natürlich gibt es autonome Stellen, die man ohne große Sorgen von einem in das andere Gesellschaftssystem integrieren kann, wobei es natürlich auch DEN Unterschied macht, wie tief diese Übertragung in das neue System reicht. Das ist abhängig von der Definition der Systeme, worüber sich Wissenschftler seit Ewigkeiten streiten mögen und da kann man wirklich nicht von Höflichkeit sprechen, mit einem „Meiner Meinung nach…“ um die Ecke zu kommen. Es wäre unsittlich. Und weil es unsittlich wäre dich noch weiter mit meiner Darstellung „zuzutexten“ ist hier Schluss. .

    Generell möchte ich noch folgendes Phänomen zur Debatte freigeben:

    Ist es nicht so, dass der DDR-Staat eine nicht geringe Gabe hatte, das eigene Volk zu begeistern! Ich meine. Wirklich zu begeistern. Und also nur im Hintergund die Fäden hinsichtlich Verfolgung systemkritischen Akteure zieht und also am Ende es wahrscheinlich ist, dass ganz viele Ossis das Phänomen durchleben: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß oder anders ausgedrückt: was mich nicht betrifft, macht mich nicht heiß. Oder???

  14. Man kann sich immer irgendwie mit einem System arrangieren, wenn man das eigene Denken und das „Sehen wollen“ auf das zum Überleben Wichtige reduziert.

  15. > Auch ne grosse Menge unserer Kultur (Dichter,
    > Autoren, System-Kritiker, Musiker etc.) kommt
    > aus den “Ostgebieten”, auch während der
    > DDR-Zeit.

    Hast du auch nur eine ungefähre Vorstellung davon, unter welchen Umständen Künstler, deren Kunst nicht im Besingen der menschlichen Errungenschaften des Sozialismus bestand, in der DDR gelebt haben?

    Bespitzelung. Ausgrenzung. Rufmord. Berufsverbot (Ausschluss aus den entsprechenden Kammern). Schickanierung wegen gestellter Ausreiseanträge. Dann doch Ausweisung. Und das alles nicht auf der Ebene neckischer Spielchen, sondern bis hin zur Existenzvernichtung. Ein wirklich idyllischer Staat war das.

  16. > Wer gute Noten wollte, durfte sich von dieser
    > Argumentation nicht sonderlich weit entfernen.

    Merkwürdig, Kubus, da habe ich meine Schulzeit und die Diskussionsfreudigkeit im Deutsch- oder Sozialkundeunterricht ganz anders in Erinnerung. Aber wirklich ganz anders.

  17. Brand.D, ich war auf einem altsprachlichen Gymnasium in RP. Ich gebe dir Recht, dass im Westen auch ganz andere Diskussionen geführt werden konnten, aber der reaktionäre Umgang mit dem Osten war allgegenwärtig.

  18. Kubus, ich Hessen. Und Hessen vorn! ,)

    Nein, im Ernst: Es hing natürlich auch stark von den Lehrern ab. Ich habe noch Lehrer gehabt, die im Dritten Reich das Notabitur gemacht haben, um anschließend als Flakhelfer verheizt zu werden. Und ich hatte zugleich Referendare, die sich nach 68 auf den Marsch durch die Institutionen begeben hatten. An Konfliktpotenzial (und am „Ausdiskutieren“ dieser Konflikte) hat es da nicht gefehlt.

  19. > Ich möchte Bezüge, Bezüge, Bezüge.

    Tiago, da gibt es m.E. nur einen Rat: genau auf dem Gebiet nachforschen, das dich interessiert. Weil du dann von „bekanntem“ Grund auf unbekanntes Terrain schreitest und dich besser orientieren kannst.

    Da ich weiß, dass du dich für Schauspiel interessierst: An der Geschichte des Berliner Ensembles von Brecht bis zur Wende kann man fast den ganzen Mikrokosmos der DDR-Künstlerschaft studieren.

    Wer sich für Literatur interessiert: Sich einfach mal in der Geschichte der Literaturzeitschrift „Sinn und Form“ treiben lassen. Oder das Standardwerk für die Stasi-Arbeit unter Literaten lesen: http://books.google.de/books?id=Bg4FAQAAIAAJ&q=sicherungsbereich+literatur&dq=sicherungsbereich+literatur&pgis=1

    Rezension dazu: http://www.zeit.de/1996/43/Die_petzenden_Poeten

    Ein Standardwerk für den Bereich Bildende Kunst: http://books.google.de/books?id=i4vDudgPBkkC&printsec=frontcover&dq=Eingegrenzt+-+ausgegrenzt

    Rezensionen dazu:
    http://www.perlentaucher.de/buch/4598.html

  20. „Das Pop-Trio Monrose eröffnete den COMET 2009 mit einer einzigartigen Performance: Senna, Bahar und Mandy lieferten ein wahres Girlpower-Feuerwerk mit einem Medley aus Katy Perrys „I Kissed A Girl“, Lady Gagas „Just Dance“, Pinks „So What“ und Beyoncés „If I Were A Boy“.“

    Und ein Bildchen:
    http://www.viviano.de/fs/viva-comet-2009-40800,5.shtml

    ILOVERADIO.DE = „Popstars Monrose wurden als „Beste Band“ ausgezeichnet und feierten damit – etwas übertrieben theatralisch – ebenfalls ihren zweiten COMET. „

  21. „Hast du auch nur eine ungefähre Vorstellung davon, unter welchen Umständen Künstler, deren Kunst nicht im Besingen der menschlichen Errungenschaften des Sozialismus bestand, in der DDR gelebt haben?

    Bespitzelung. Ausgrenzung. Rufmord. Berufsverbot (Ausschluss aus den entsprechenden Kammern). Schickanierung wegen gestellter Ausreiseanträge. Dann doch Ausweisung. Und das alles nicht auf der Ebene neckischer Spielchen, sondern bis hin zur Existenzvernichtung. Ein wirklich idyllischer Staat war das.“

    Sag mal, Brandy, was fällt dir ein, mir so einen Mist zu unterstellen!!!

    Du weisst, ich bin Chronist und das nicht NUR auf die Berge bezogen. Natürlich weiss ich das alles und verabscheue es auch!!!!!

    Bei meinen appellen ging es nicht um Verteidigung dieses vermaledeiten Systems, sondern um die Errungenschaften der Menschen trotz dieses Systems.

    Ich kenne z. b. sehr gut die Geschichte der Band Renft, die schon in den 60ern kritische Texte gemacht haben und mundtot gemacht wurden.

    Bei dir heisst es wohl, wenn man auch nur dir geringste Errungenschaft der DDR (und wenn es nur die Gurken sind!!) verteidigt, dass man auch das menschenverachtende System dahimnter gleich mit gut fand. Also, bitte, nochmal, wie heftigst missverstehen kann man denn?

  22. Dann ist ja gut?

    Du machst mich echt sauer! Am anfang der diskussion habe ich es sehr deutlich erwähnt, das ich sehr nahe der „Zonengrenze“ aufgewachsen bin und Zeitungsausschnitte gegen diesen Unrechtstaat gesammelt habe, aber so was überliest Du anscheinend, sonst würdest Du mir nicht dauernd so nen Blödsinn unterstellen.

    Was HEUTE mit „denen da drüben“ gemacht wird, von einer Blockflöte (!!!) das ist das Thema….

    …aber gewesen, ich habe keinen Bock mehr!

  23. > Was HEUTE mit “denen da drüben” gemacht wird

    Und wie andere auch schon erwähnten: die da drüben, wir hier hüben ist nicht die Demarkationslinie, nach der ich denke. Ich verstehe nicht, warum ich Sozialabbau da drüben anders oder schlimmer oder besser finden soll als hier hüben. Und ich verstehe auch nicht, warum du dich an irgendwelchen Blockflöten hochziehen musst und unbedingt was Schlimmes gegen Angie hören willst. Welches Problem löst das, außer dem Finden und Durchs-Dorf-Treiben von personalisierten Sündenböcken?

    Angie ist doof und spielt Blockflöte.
    Löst das irgendein Problem von Opel-Magna über ungerechte Bildungschancen bis miese Bankenaufsicht? Wenn ja, dann schreib ich’s nochmal hin: Angie ist doof.

    Und jetzt? Irgendwas besser geworden in der Republik? Na, vielleicht fühlt sich jemand besser. Ist ja auch schon was.

  24. rosi, reg Dich nicht so auf 🙂
    Denke daran: Du bist auch nicht mehr der jüngste 😉

    Ich habe vollstes Verständnis für die Klagen von busyr, die aber nur die „eine Seite der Medallie“ skizziert, wenn auch aus kompetenter Sicht.

    Ich sehe das aber eher wie Joe. Die „Ossis“ sehen sich gerne als Verlierer der Wende/WV. Nun, das nehme ich auch gerne für die Westberliner in Anspruch. Man wollte, ohne dass die Hauptstadtfrage schon geklärt war, Berlin sofort zu einem Handelszentrum machen, mit der Folge, dass man die Industriebetriebe ohne Rücksicht auf Verluste plattgemacht hat. Das geschah natürlich etwas subtiler, als in der EX-SBZ, durch den Wegfall der Berlin-Präferenz, die den Standort nicht nur für viele Firmen von heute auf morgen unatraktiver machte, weil sich die Bedingungen, die zur Berlin-Präferenz geführt haben, sich ja nicht ebenfalls sofort geändert hatten, sondern für den Bürger wurde das Leben zunehmend teurer, da, wenn auch in Stufen, innert kurzer Zeit 8% des Einkommens wegfielen, andererseits „Zulagen für Ballungszentren“, die es in der BRD gab, unbekannt blieben. Der „Soli“kam dann noch hinzu.

    „ENDLICH“ haben viele in der BRD, denen es schon lange ein Dorn im Auge war, für Berlin zahlen zu müssen, gesagt. Kann man verstehen. Hier wurden trotz fehlender Leistungsbedingungen Verhältnisse, „wie im Westen“ aufrecht erhalten.

    Aber, und nun komme ich zu dem Punkt: Das war in der DDR exakt genauso. Man lebte schon seit Jahrzehnten von der „Hand in den Mund“, trieb den Staat, der sich nicht selbst erhalten konnte immer weiter in die Pleite, leistete sich aber trotzdem Prestige-Objekte, die oftmals mehr zur weltweiten Annerkennung, als wirklich für die Bürger bestimmt war. Und dazu gehörten eben nicht nur allein die Sportschulen.

    Es ist nicht allein die DDR als Staat zusammenbrochen, sondern ein Gesamtsystem, von dem man nicht mal eben die „besten Stücke“ von heute auf morgen in ein anderes hineinpflanzen kann.

    Über den Raubbau, der in der EX-DDR stattgefunden hat, brauchen wir nicht zu reden, wohl aber über die Frage, ob die Heuschrecken ausschliesslich aus dem Westen kamen. Die Frage, ob der Schlachtruf „Bringt Ihr uns nicht die D-Mark, kommen wir zu ihr“ reine Propaganda derjenigen war, die die WV forcieren wollten, wird niemend beantworten können. Aber klar dürfte sein, dass die „angedrohten Vorhaben“ zum Kollaps nicht nur der DDR, sondern auch in der BRD geführt hätten.

    Ich war seinerzeit ein vehementer Verfechter einer vorsichtigen Politik. Ich hatte mir eine DDR gewünscht, in der „wahre Demokratie“ gelernt wird und die unvermeidlichen Fehler ebenso unvermeidliche Schmerzen bereitet hätten. Ich hätte lieber auf Jahre eine Koexistenz ohne Grenzen gehabt. Aber heute weiß ich: das war unmöglich und völlig naiv. Von allen Fragen zum Tag der (Wieder-)Veinigung gehörte die, ob die DDR ein 41. Jahr erlebt, ganz bestimmt zu den unbedeutensten.

  25. > Ich war seinerzeit ein vehementer Verfechter
    > einer vorsichtigen Politik. Ich hatte mir eine
    > DDR gewünscht, in der “wahre Demokratie”
    > gelernt wird und die unvermeidlichen Fehler
    > ebenso unvernmeidlich Schmerzen bereitet
    > hätten. Ich hätte lieber auf Jahre eine
    > Koexistenz ohne Grenzen gehabt. Aber heute
    > weiß ich: das war unmöglich und völlig naiv.

    Alles unterschrieben. Inklusive, und das ist wichtig, dem letzten Satz.

  26. @Gina Lisa Fans,
    hey letzte Reihe viertes Bild von links, schneeweises Kleid, weisse Haare , alles weis. 😉
    Hi @purples 😉

  27. Jaja, der „Soli“. Erstens ist das meistens nicht bei den wirklich Armen gelandet und zweitens wurde es bewusst so genannt, um zu schüren!

    Wie wärs denn, wenn wir die neuen Steuererhöhungen, die kommen werden, um die Bankenrettungen zu finanzieren, „Heuschreckensoli“ nennen würden. :mrgreen:

  28. Rosi, der Solidaritätszuschlag war niemals ein „Feed the poor“-Programm, mit dem hungrige Mäuler gefüttert werden, sondern ein Konjunkturprogramm. Mit diesem Geld hat so manches Unternehmen, anfangs nur im Westen, später aber auch im Osten seine Arbeitnehmer ganz gut ernährt. Wie die meisten Konjunkturprogramme hat es große Tücken, weil die gesamtgesellschaftlichen Effekte schwer zu kalkulieren sind (siehe aktuell Abwrackprämie). Aber es gibt dümmere Investitionsprogramme als Telefonleitungen zu verlegen, Eisenbahnschienen zu reparieren oder Straßen zu bauen.

    Aber das ist ja schließlich ein Musikblog hier :mrgreen:
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/705654?inPopup=true
    (Musik erst ganz am Ende, nach dem Abspann)

  29. Ok, Ok, ich kann einfach die momentane Situation nicht wirklich KAPIEREN. Wenn ein normales mittelständisches Unternehmen rote Zahlen schreibt, geht es schlichtweg Pleite, da wird von keiner Seite geholfen, aber wenn eine Bank so viele krumme Geschäfte macht, das auch sie megamässig rote Zahlen schreibt, wird mit dreistelligen (oder gar mehr) Milliardenbeträgen „geholfen“. Das geht mir nicht richtig in den Kopf. Wenn man dieses Geld z. B. den Arbeitslosen (West und Ost) mit Auflagen geben würde (oder auch beliebige andere sonst schwer zu finanzierende Projekte mit Zukunftsaussicht ankurbeln würde), käme sicher mehr raus, als bei diesen Hedgefondsundrenditehechlern. Da würde es vllt. sogar kreative Neuerungen geben. Die Banken verbrennen auch noch mehr Milliarden, es sei denn, sie bekommen auch Auflagen, und zwar knallharte!

    Klingt zwar ein wenig naiv, aber so ähnlich sieht das wohl fast jeder, oder?

  30. Ja, Rosi, ich sehe es ähnlich. Einen Teil direkt (aber dennoch gesteuert, nicht für den Porsche in der Garage, aber für die Solaranlage auf dem Dach) in den Konsum pumpen, einen (größeren) Teil als zinslose Darlehen in Unternehmen, die investieren. Aber genau hier beginnt wieder die Krux: Wer möchte, nein, wer könnte diese Tausende von Anträgen von Unternehmen qualifiziert prüfen? Das bräuchte einen gigantischen Beamtenwasserkopf. Bleibt nur, sich derer zu bedienen, die die nötige Infrastruktur und die Expertise (so löchrig sie sein mag) dafür haben, und das sind die – Banken. :mrgreen:

  31. so mal ne Technikfrage. hehe also der Cometauftrit.
    Der Mandypart kligt für mich außer tu go sehr nach live. Und da is ja auch das Klavier und das Schlagteug. Wie machen die das ? Hat Mandy live gesungen und da lief eine unterstützung mit also Stimmunterstützung oder so was? Oder war der Auftritt vieleicht ganz live mit einem Stimmverzerrer im Miktofon? Also der Schluß wo sie Pink singen ist auf jeden Fall Playpack und Senna auch Bahar würde ich sagen teils ???
    KA

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