5 Gründe, ab Donnerstag den Fernseher auf den Dachboden zu bringen

  1. Der Mönch mit der Peitsche. Zuchtmeister für die Generation Planlos.
  2. Der schönste Arsch der Welt. Kusskussbumsbums.
  3. Britanniens späte Rache. Gefangen in der blauen Gardine.
  4. Wir suchen. Wissen aber nicht wonach.
  5. Dieses Kribbeln im Bauch. Ärzte nennen es Diarrhoe.

Oder wer glaubt noch an den Musikweihnachtsmann?

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899 Kommentare zu “5 Gründe, ab Donnerstag den Fernseher auf den Dachboden zu bringen

  1. @MD:

    Freut mich, dass ich dir mal etwas andere Musik nahebringen konnte. 😀

    @Möhrchen:

    Stehst du etwa auch auf ethnische Musik?

  2. @busyr
    zumindest steh ich auf solche Songs der Art M’Girl. Ich glaub, es ist bei mir eher die Rhythmic, die mich anspricht, genau wie bei Stadt von Cassandra Steen/Adel Tawil.
    Im allgemeinen bin ich sehr breit gefächert. Je nach Stimmung höre ich auch sehr gerne gute klassische Stücke, die aber gerne instrumental, auch keltische Weisen entzücken mich sehr, z.B. Loreena McKennitt. Wen es interessiert, sollte sich mal das Video ansehen:

    http://www.amazon.de/Loreena-McKennitt-Nights-Alhambra-Audio-CD/dp/B000RK73M6

    Ich habe die DVD und bin von der Vielseitigkeit (die Frau spielt glaub ich jedes Instrument) und ihrer Stimme fasziniert 😉

  3. @busyr:
    Ich finde ‚Eyes Wide Open‘ auch schön, obwohl das sonst so gar nicht meine Richtung ist. Aber auch die anderen Sachen in dem Player können sich hören lassen. Ich habe ihn 2,5 Stunden durchlaufen lassen 🙂

    @OldMan:
    Erwähnte ich schon, dass mir Deine München-Story von allen am besten gefällt? 😀

    @rosi:
    Ich muss auch sagen, dass mir die Folkversion von WCH nicht wirklich gefällt. Das mag zum einen daran liegen, dass ich Folk irgendwie noch nie mochte, obwohl ich die Dubliners, sagen wir mal, ganz lustig finde.

    Es gibt sicher einige Wege, das Lied zu interpretieren und ich weiß nicht recht, ob ‚Zorn‘ dabei immer der tragende Faktor sein muss. Mir persönlich gefällt auch die Version von Marianne Faithful am besten, dicht gefolgt zu meiner eigene Überraschung von Cindy Lauper. Wirklich enttäuscht bin ich von den „Maniac Street Preachers“, die ich sonst sehr schätze.

    Als ich vor 7, 8 Jahren dem jahrelangen Drängen unseres Sängers nachgab und wir den Song in das Programm aufnahmen, kannte ich (wie auch er) nur die Originalversion und die kam für mich nicht in Frage, da es ihm einfach am nötigen Charisma in der Stimme fehlt. Und das entdecke ich auch bei den meisten Coverversionen, die ich erst seit ca. zwei Jahren allmählig entdecke und ich bin wirklich von den Socken über die Anzahl und vor allem, wer sich alles an den Song gewagt hat. Jüngstens z.B. Green Day (wohl auch schon zwei Jahre her). Dass mir das so lange entgehen konnte…..

    Grundsätzlich finde ich die „Spar-Interpretationen“ á la J. Lennen nicht so interessant, obwohl einige davon seiner Interpretation durchaus ebenbürtig sind. Mir gefallen mehr die „genre-fremden“ Umsetzungen besser, da es mehr zu entdecken gibt. Das verlagert natürlich häufig auch den Schwerpunkt, weg vom Gesang. Für die Puristen natürlich ein Unding 😀

    Ach ja …. als ich ein für uns geeignetes Arrangement entwickeln wollte, stellte unser Bassist die entscheidende Schlüsselfrage: „Wie würden ‚The Bates‘ das spielen“….. und das Publikum akzeptierte die Version auch ohne das Charisma eines Bertrand Cantat…..

  4. Und als kleine Nachtmusik heute vom Gemüse:

    Eines meiner Lieblingsstücke von Loreena, leicht orientalisch angehaucht verpackt in einem Potbourie genialer Musiker – ist die Schleimspur bei euch angekommen? :mrgreen:

  5. @Purples:
    In dem Player das ist alles Musik aus der Serie „Heartland“. Es ist vor allem Musik von kanadischen Musikern – da die Serie auch aus Kanada kommt und man dort scheinbar vor allem auf einheimische Musiker setzt.

    @Möhrchen:
    Da haben wir was gemeinsam. Ich stehe auch auf Lieder, die ne gute Rhythmik haben. „Stadt“ ist mir z. B. gleich beim allerersten Mal hören (auf Radio Berlin 88,8) derart ins Ohr gegangen, dass ich den Song unbedingt zu Ende hören musste, bevor ich aus dem Auto ausstieg. Absoluter Ohrwurm!

    @all:
    Wir hatten ja vor kurzem das Thema „Memories“. Irgendwie kam mir da heute ein Titel für ne Art Gedicht und ein paar Teilsätze in den Kopf und ich musst da einfach mal drauflos schreiben, ehe ich jetzt ins Bett gehe:

    Zauber der Erinnerung

    Er lässt ein Lächeln auf unserem Gesicht erscheinen
    wenn wir zurückblicken, wie durch ein Fenster
    und die glücklichsten Momente noch einmal erleben

    Er lässt uns Tränen in den Augen erscheinen
    wenn wir zurückblicken, wie durch ein Fenster
    und Menschen wieder sehen, die wir ins Herz geschlossen hatten

    Er lässt uns erstatten für einen Moment
    wenn wir zurückblicken, wie durch ein Fenster
    und Momente noch einmal erleben, die unser Herz tief berühren

    Er lässt unbändige Wut in uns aufkommen
    wenn wir zurückblicken, wie durch ein Fenster
    und Moment noch einmal erleben, die den Teufel in uns wecken

    Dieser Zauber der uns erfasst
    Wenn wir in die Vergangenheit reisen

    Dieser Zauber, der uns erfasst
    wenn wir durch dieses Fenster zurücklicken

    Dieses Fenster tief in uns drin,
    Dieses Fenster mit Blick in die Vergangenheit

    Ein Blick aus diesem Fenster
    und Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen
    Denn Wenn wir die Erinnerung in uns wecken,
    ist es wie ein Zauber ,,,

    Der Zauber der Erinnerung

  6. @Möhrchen:
    Mit Loreena beschäftige ich mich morgen mal. Nach der durchgemachten letzten Nacht fall ich inzwischen fast tot um. 😀

  7. @busyr
    Dieser schludrige Lebenswandel muss ein Ende haben – wenn ich in meinem Alter auch nur daran denke, eine Nacht durchzumachen, falle ich schon prophylaktisch ins Koma 😉

  8. @Möhrchen:
    Kennst Du ‚Celtic Woman‘? Sicher irgendwie „poppig“, aber könnte Dich interessieren. Ich jedenfalls bin von solchen glockenreinen Stimmen fasziniert.

    (http://www.youtube.com/watch?v=3FV5jNvDnxc&feature=related )

    Was man ihnen ankreiden könnte, ist dass sie relative viele Cover (und traditionals) im Programm haben.

    Scarborough Fair:
    (http://www.youtube.com/watch?v=3FV5jNvDnxc&feature=related )

    Ava Maria:
    (http://www.youtube.com/watch?v=SsTJU27a1uc )

  9. @purple
    Orinoco Flow kenn ich als einen der ersten Songs von Enya, die Version gefällt mir noch besser als von Celtic Women:

    Ave Maria berührt mich sehr in der Version, ich krieg schon beim Klang der Harfe Chickenhaut – wirklich gut – DANKE!

  10. ja 🙂
    genau das , aber heute kann ich es auch wirklich brauchen . Habe immer noch voll die erkältung . Kotz. Morgen muß ich aber wieder rann .

  11. Hayley Westenra, Wuthering Heights, wow, das muss man erst mal so gut hinkriegen…

    Der Megadownload läuft noch :mrgreen:

  12. Als Kind (vielleicht 12 J.) habe ich einmal einen uralten deutschen Film (40er Jahre) gesehen, wo Lizzi Waldmüller (?) das Ave Maria in einer Kirche gesungen hat. Das hat mich damals – zu den besten Beatles/Rolling Stones-Zeiten – richtig umgehauen und habe es bis heute nicht vergessen.

    Nun habe ich mir auch bei YouTube Sennas Tanzauftritt angesehen. Sie hat es ganz ordentlich gemacht und sah mit der „Pulp Fiction“-Frisur sehr gut aus.

    Zum Kanzlerduell: Nicht gesehen, aber es gibt für mich eigentlich auch nur 2 Dinge, die meine Wahl beeinflussen: als einfacher, kleiner Arbeitnehmer das „Soziale“ (u. a. Kündigungsschutz, Mindestlohn) und als „Mensch“ keinen Ausstieg aus dem Atomausstieg. Daher darf (für mich) Schwarz/Gelb NICHT gewinnen.

  13. Brandy, wenn du so hoch und gut singen könntest, würdest du das auch hin bekommen! 😉

    Totto, ich lade auch schon mal, wobei anhören erst später oder morgen! 😉

  14. @Psycho-Brandy:
    Danke für die Däumchen 😀

    Jetzt muß ich nur noch einen Vertrieb finden. Früher war das alles ganz anders, so mit Demo per Post schicken und so. Hab mich jetzt mal damit beschäftigt und vieles geht heute „digital anders“ und meine alten Netzwerke muß ich erstmal wieder aktivieren. :mrgreen:

  15. Celtic Woman kenne ich schon länger. Hab eine DVD von denen mal meinem Vater zu Weihnachten. Ich befürchte aber fast, dass er sie seit dem nie angesehen hat. 😀

    Hayley Westenra hab ich mal vom Namen her gehört. Den Song hör ich mir heute Abend dann mal an, wenn ich zu Hause bin. Alle weiteren verlinkten Musikstücke ebenso. Dann mehr von mir. 😉

  16. also auch wenn ich mal Depresionen haben sollte ich geh zu keinem Psychiater . Niemals

  17. http://de.wikipedia.org/wiki/Donald_Ewen_Cameron
    Dieser DR Cameron:
    1957 bis 1964 beteiligte er sich am CIA-Projekt MKULTRA zur Bewusstseinskontrolle.

    1956/57 begab sich Val Orlikow, die Frau des kanadischen Parlamentsmitglieds David Orlikow wegen Depressionen zu ihm in Behandlung. An ihr, wie auch an hunderten weiteren Patienten mit geringfügigen Problemen, machte er seine Driving-Experimente mit LSD und Elektroschocks. Als Val Orlikow das Allan Memorial wieder verließ, hatte sie den Verstand eines Kleinkinds und keine Erinnerung mehr an ihren Ehemann und ihre Kinder. Erst zehn Jahre nach Camerons Tod, nachdem die Orlikows von einer Kongressanhörung zu den CIA-Gehirnwäsche-Experimenten lasen, gelang es ihnen, diese „Behandlungen“ aufzudecken.

    also da hat man ja Angst zum Psycharzt zu gehen. Nee nee die Menschen sind so zum Kotzen. Echt . Wie kann man denn andere Menschen als Versuchskanienchen benutzen. Und quälen.
    Das ist ja noch nicht alles.
    (http://www.youtube.com/watch?v=bi4C5hOKQTY )

  18. http://de.wikipedia.org/wiki/MKULTRA

    MKULTRA (auch MK ULTRA) war der Codename für ein umfangreiches, geheimes Forschungsprogramm der CIA über Möglichkeiten der Bewusstseinskontrolle. Es wurde von 1953 bis in die 1970er Jahre hinein durchgeführt. Unter anderem umfasste das Programm tausende von Menschenversuchen, bei denen ahnungslose, willkürlich ausgesuchte Testpersonen unter halluzinogene Drogen wie LSD gesetzt wurden. Mitte der 1970er Jahre beschäftigten sich mehrere Untersuchungskommissionen des US-Kongresses mit der Aufarbeitung des Programms[1].

    Ziel des Projekts war, ein perfektes Wahrheitsserum für die Verwendung im Verhör von Sowjet-Spionen im Kalten Krieg zu entwickeln, sowie die Möglichkeiten der Gedankenkontrolle zu erforschen. Die überwiegend gesundheitsschädlichen bis lebensgefährlichen Experimente wurden meist ohne Wissen oder Zustimmung der Versuchspersonen durchgeführt, häufig auch gegen deren erklärten Willen. Dazu gehörten neben tausenden von zufällig ausgewählten US-Bürgern auch Krankenhauspatienten und Gefängnisinsassen. Es ist erwiesen, dass zahlreiche Versuchspersonen bei den Experimenten schwerste körperliche und psychische Schäden davontrugen, bis hin zum Tod.[2] Ken Kesey verarbeitete seine Erfahrungen als Testperson[3] in dem Buch „Einer flog über das Kuckucksnest“. Ein großer Teil der im Rahmen des Projekts durchgeführten Experimente verstieß gegen amerikanische Gesetze, viele sind nach der heutigen Definition der UNO als Folter zu bewerten. Die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe des Projekts waren der Kalte Krieg mit der Sowjetunion und der starke amerikanische Antikommunismus während der McCarthy-Ära in den 1950er Jahren.

    In Teilen überschnitten sich die Arbeiten auch mit den Forschungen anderer US-Programme zu biologischen Waffen. Der wissenschaftliche Leiter war Donald Ewen Cameron, die Gesamtleitung hatte Sidney Gottlieb.

  19. Hi Recall, liebe Grüße an Alle…. 😉

    @Totto
    How long can I wait for you :mrgreen:
    sehr schön!!!

    Du hast das aber nicht selbst gesungen, oder?

  20. Zu Hayley Westenra:
    Die kannte ich schon vorher, nur „Wuthering Heights“ irgendwie nicht. Die Frau hat einfach eine Wahnsinn-Stimme. Wenn die nicht berührt, durch Mark und Beine geht, was dann?

    Wenn man so Ihre Biographie liest, dann hat man das Gefühl, dass sie nicht nur schon ein Weltstar ist, sondern auch, dass da noch was richtig großes kommt:

    1987 in Christchurch, Neuseeland geboren singt sie bereits ab dem Alter von 6 Jahren in der Schule. Mit 13, im Jahr 2000, nimmt sie eine erste CD auf, produziert auf eigenen Kosten bzw. wohl die der Eltern 1000 Stück davon. Zufällig fällt eine davon einer Redakteurin eines Radiosenders in die Hände und kurze Zeit später hat sie mit gerade einmal 13 Jahren bereits ihren ersten Plattenvertrag, bei Universal. Gleich das erste Album schießt in ihrer Heimat auf Platz 1 der Charts. 2003 wagt sie dann den nächsten Schritt, veröffentlicht erfolgreich ihr erstes internationales Album, Pure, welches in Großbritannien zum bestverkauften Debüt-Album in der Geschichte der „UK Classical Charts“ wird und dabei den vorherigen Rekord von Charlotte Church schlägt. Im gleichen Jahr geht sie (mit gerade 16 Jahren !!!) auf ihre erste Welttournee (durch GB, Japan, Australien und Neuseeland) und wird mit stehenden Ovationen gefeiert. Ab August 2006 wird sie Mitglied der irischen Gruppe „Celtic Woman“, geht mit dieser Welttournee, sagt dafür aber den Rest ihrer eigenen Welttournee ab. Ebenfalls 2006 erscheint auch zum ersten Mal ein Album von ihr in Deutschland. Inzwischen ist sie auf Mike Oldfiels aktuellem Album mit zu hören und hat Duette u. a. mit Andrea Bocelli und Paul Potts gesungen. Ich würde das alles mal mit einem Wort zusammenfassen: beeindruckend!

    Hier übrigens Duette mit Andrea Bocelli – zum genießen:

    http://www.youtube.com/watch?v=WdxRmcgsKDQ
    http://www.youtube.com/watch?v=wVIVhYa2-ho&feature=related

    Und hier noch etwas – Hayley Westenra mit gerade einmal 15 Jahren. Einfach wahnsinn. Unbeschreiblich schön. Unvergleich berührend. Ein verzaubernde Stimme.

    http://www.youtube.com/watch?v=Vr6ajtA5Otg&feature=related

    Einen zum Träumen zum Schluss noch. Im Original von Enya, weckt das Lied bei Hayley Westenra noch einige Gefühle mehr. Mich hat es zumindest sehr berührt und irgendwie auch innerlich zur Ruhe kommen lassen.

    http://www.youtube.com/watch?v=0y_R7CBmDAE&feature=related

    Ich glaube, ich sollte mein Vorhaben, doch endlich mal in die Tat umsetzen, mir von ihr ne CD zusammenzustellen. 😉

    So, ich gehe jetzt ins Bett, innerlich beruhigt und mit einer bezaubernden Stimme im Ohr. 🙂

  21. @ Funkmaster Q:
    Freut mich, daß es Dir gefällt…

    …und wenn ich selber so singen könnte würde ich auf ein „Feat.“ mit den Rosen bestehen :mrgreen:

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