Gaukler

Gaukler

Hieronymus Bosch, Der Gaukler.Bild gemeinfrei aus Wikimedia Commons.

Aufgabe: Benenne die Akteure mit  zeitgemäßen Namen und erläutere die spezielle Aufgabe von Madame Lagarde.

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945 Kommentare zu “Gaukler

  1. Danke für den Artikel zu Marina Weisband, erging mir (leider?) ähnlich so im Großteil der Schulzeit.

  2. Virtual, du schräger Typ! 🙂

    Tiago, mir ging es in der Schule eigentlich eher nicht so (vielleicht in der Grundschule, später nicht mehr). Aber mir ging es als Kind und Jugendlicher gegenüber Erwachsenen fast grundsätzlich so. Ich hatte immer das Gefühl alles falsch zu machen, obwohl ich mich wirklich bemüht habe. Das hat sehr lange gedauert, bis ich begriffen hab, dass nicht ich „falsch“ war, sondern die Ansprüche, die an mich gestellt wurden (brav sein, normal sein, nicht auffallen, immer lieb und nett sein).

  3. WordPress kann in der neuesten Version nicht mal mehr zählen, sucht Kommentar 902 auf der Seite, die mit 900 endet 😦

  4. „….brav sein, normal sein, nicht auffallen, immer lieb und nett sein..“
    Kenn ich, bin selbst im zweiten Teil der 60er Jahre dagegen angegangen. 🙄

  5. Frank, streck Dich! An einem Seil hochklettern, an einem Ast baumeln lassen (mit den Armen). Das hilft dem Kreuz, sonst wird’s ‚ein Kreuz mit dem Kreuz‘. 😉

  6. Guten Morgen

    Muss der neue Flughafen BER nun auch unter den Rettungsschirm?
    Brüssel wartet auf den offiziellen Antrag Deutschlands bei der EU-Kommission.
    Unser Reporter Harry Hirsch hält Sie auf dem Laufenden!

  7. Es gab und gibt weiter östlich in Brandenburg Richtung polnischer Grenze einen alten sowjetischen Militärflughafen mit bestehender Nachtfluggenehmigung. In einer strukturschwachen Region wäre der Hauptstadtflughafen dort ein Segen gewesen.
    Die Anbindung mittels Schnellzug aus Berlin wäre kein Problem gewesen, denn man steigt ja quasi bereits in München/Berlin Hauptbahhof ein und…äh…

    Die Politiker, die so ein Trauerspiel wie den BER oder den ESFS/ ESM oder die Elbphilharmonie oder was auch immer in den Sand setzen, lächeln uns bald wieder von den Plakaten zu und betteln, „Bitte wählt mich. Ich kann das! So glaubt mir doch. Gebt mir noch eine Chance!“

  8. Let Lose-Berts rule the world.

    Überleitung:

    Es ist Grundgesetzdämmerung:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wie-man-in-deutschland-zur-euro-volksabstimmung-kommen-koennte-a-849354.html

    Die Erkenntnis, dass abgestimmt werden muss ist da. Nur, man fragt nach dem WIE. Interessant finde ich aber das WAS! Was sollen die Leute entscheiden? Jeder weiß, dass die Art der Fragestellung die Antwort massiv beeinflussen kann.
    Auch hier wird Sie Harry Hirsch am dem Laufenden halten.

  9. Mitt Romney hat seinen Schatten-Vizepräsidenten vorgestellt: Paul Ryan – ein konservativer Wirtschaftsexperte, der ein schlüssiges Wirtschaftskonzept für die Vereinigten Staaten entworfen hat.
    Der Verteidigungshaushalt wird erhöht, die Staatsschulden werden zurückgefahren und die Sozialausgaben werden im Gegenzug radikal gekürzt.
    Das könnte klappen.
    Man muss lediglich die Armee im Inneren gegen die Armen und Hungrigen sowie die Inlandsgläubiger der USA einsetzen und die ausländischen Gläubiger mit Drohnen auslöschen.

    Paul, Du bist genial! Gegen Dich ist Kim Jong Bumm geradezu eine Pfeife.

  10. Die Turbo-Kuh braucht ‚Ergänzungsfutter‘ – und wird damit zum Nahrungsmittelkonkurrenten des Menschen (wie das Auto) .
    Vorbei die Zeiten, als Kühe im Sommer auf der Weide alles fanden und im Winter Heu fraßen. Doch der Verbraucher ist mitschuldig. Lose Milch, kostengünstig und früher überall zu haben – von kleinen, lokalen Molkereien angeliefert – gibt’s schon lange nicht mehr. Das Produkt Milch – das was im Supermarkt angeboten wird – erfährt in riesigen Milchverarbeitungsfabriken seine Aufbereitung. Mit der Milch meiner Jugendzeit hat das nichts mehr zu tun. Ist ja alles so bequem und superbillig soll es ja auch sein. Doch, man sieht, die industrielle Nahrungsmittelerzeugung kommt an ihre Grenzen, wenn die Ressourcen knapp werden. Lokale Erzeugung, lokaler Verbrauch, das ist die Zukunft. Und wir werden lernen müssen, dass man für Qualität auch einen angemessenen Preis zahlen muss.

    http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,849490,00.html

  11. MD, der „Hakan“ ist, dass ärmere Leute sich einfach nur die Discounterschiene leisten können (witzigerweise zusätzlich zum Riesenflachbild-TV – dat mutt!).
    Für uns ist es wohl nicht so wichtig, ob der Liter Milch 51 ct. (vorhin gekauft) oder 70 ct. kostet.

  12. Paul Ryan, der Herr wurde mir grade in der Aktuellen Kamera vorgestellt. Was für ein schmieriger Schwiegermutterdarling. Hauptsache, der findet sich selbst ganz doll.

  13. Hauptsache, es finden ihn signifikant weniger als 50% der US-Wähler toll.

    Ich war vorhin im Auto unterwegs und habe die 22:00h Nachrichten auf WDR 2 gehört. Dort wurde gemeldet, die USA hätten die 4 x 100 m in Weltrekordzeit gelaufen und die Jungs aus Jamaika seien zweite.
    Eine Richtigstellung habe ich zumindest im Internet nicht gefunden. Oder ich habe mich radikal verhört.

    Wie Journalismus funktioniert hat man in den letzten zwei Tagen wieder verfolgen können. Zuerst wird von allen Medien berichtet, es gäbe eine Medaillenvorgabe von 86 Stück für Deutschland. Auch der WDR hat dieser halb falschen Meldung Sendungen gewidmet.

    Erst jetzt wird überall berichtet, dass es sich dabei um die Addition der Angaben der Sportverbände zu eigenen Medaillenvorstellungen handelt, um staatliche Fördergelder zu erhalten.

    Niemand hat von vornehinein richtig recherchiert und mit der Veröffentlichung der richtigen Informationen gewartet.

  14. Virtual, der Reporter hatte ein Gender-Problem, das waren die weiblichen US-Gazellen, die haben in der Tat WR gelaufen. 🙂

    Sagte ich schon mal, dass Leichtathletik so ziemlich das einzige ist, was ich mir von Olympia angeschaut hab? Das liegt aber auch daran, dass wir jetzt diesen famosen Mehrkämpfer (springen, buddeln, toben) im Haus haben, der uns auf Trab hält.

  15. Jo, reißerisch muss halt alles sein. Akte Investigativ. Ein Politskandälchen musste her (als ob’s nicht genug handfeste Politkandale derzeit gäbe). Wobei man bei diesen ominösen Zielvereinbarungen schon sagen könnte – o.k., man hat die Einzelgespräche mit den Verbänden halt einfach nur addiert. Dass dabei keinen aufgefallen ist, dass unterm Strich doppelt so viele Medaillen wie in Peking standen, hätte man dann aber schon einer Plausibilitätsprüfung unterziehen sollen :/

    Anderes Beispiel: Die gute Frau Heidler hat noch am Abend des Hammerwurf-Wettbewerbs im TV-Interview betont, sie wäre immer optimistisch gewesen, weil ihr eine Kampfrichterin gesagt hätte, ihre 77er-Weite wäre gemessen und im System abgelegt, sie wäre nur nicht richtig ihrem Versuch zugeordnet worden. Einige Medien (u.a. Süddeutsche) haben das korrekt und nachvollziehbar wiedergegeben. Andere (Spiegel) haben so drumherumschwadroniert, dass dieser Kern für den, der das TV-Interiew nicht kannt, kaum noch nachvollziehbar war. Und wieder andere haben sich völlig auf platte Aussagen von wegen „musste per Maßband gemessen werden“ eingeschossen. Dabei war die Maßband-Messung nur ein Kontrollmaßnahme, ob die elektronisch erfassten Weiten korrekt waren, und ob dem nicht zugeordneten Systemeintrag von 77,12 auch ein realer Abdruck entspracht.

    Wie ich so oft schon sagte: Beim manchen Themen kann man solche Ungereimtheiten ja wegstecken, aber glaube keiner, dass bei Politik, Wirtschaft, Gesellschaft nicht genauso viel Halbverdautes geschrieben wird.

  16. Bei solchen sport-investigativen Themen frage ich meine Frau. Die hat mir das genau erklärt. Da gibt es für mich dann keine Ungereimtheiten. 😉 Mhmm, Politiker, Wirtschaftler, Gesellschaftler (?) haben doch auch Frauen. Da dürfte es dann doch auch alles klar sein? 🙄

  17. Wenn ich in meinem nächsten Leben als Hund auf die Welt komme, dann weiß ich schon wo… 😉

    Bei uns ist heute Kerwe, ein Stadtbelustigungsgroßereignis. Und Jugend, naja, auch schon in den 30er, ist im Anmarsch. Das gibt heute den großen Tee/Kaffe/Kuchen/Sahne-Genusstag! Das Wetter dazu ist super – Kerwewetter! Hat so zu sein! Und so, wie ich das Leben genieße, so wünsche ich Euch ebenfalls einen Genuss-Sonntag! 😀

  18. Good Morrow, dear Sirs

    Vermutlich war es mein privates Genderproblem.

    In der TV-Berichterstattung zum Hammerwurf wurde im Wesentlichen das Maßband thematisiert. Die Reporter konnten ja nicht wissen, was die Kampfrichter reden.
    Aber die „langsamen“ Printmedien sollten schon die Story richtig rüberbringen und nicht nur den Fernsehbericht in Buchstaben gießen.

  19. Ja, Virtual, die Printmedien (und vor allem deren Online-Ableger) konnten es wissen, weil es Frau Heidler ja abends – ich denke schon noch deutlich vor Redaktionsschluss – haarklein erzählt hatte, was sie mit den Kampfrichtern gesprochen hatte 😉

  20. Wuff! Zeitung holen, Pantoffel bringen, alles drin. 😉
    Wer tut nicht alles für’s Knuddeln? 😎

  21. Hey MD, und nach der Kerb beim Bertolini noch ein Eis essen? Den gibt’s doch bestimmt noch? Das war immer ein Fest, wenn ich mit meiner Oma oder Mutter zum Einkauf in W. war – ein Eis vom Bertolini! 🙂

  22. Ach komm, der Erzengel basht die Banken,
    fuchtelt wild mit rotgrünen Schranken?
    Das glaub ich dem Ölprinz sowieso nie.
    Genau wie dem Steinbrück die Kavallerie.
    Wahlkampfgeklimper und lautes Getöse.
    Und nach dem Wahltag nur noch laues Gekröse.

  23. Ach, um Steinbrück würde ich mir keine Sorgen machen. Der zementiert gerade die Niederlage seiner Partei (egal mit welchem Spitzenkandidaten) bei der kommenden BT-Wahl. Selbst wenn er richtig läge, z.B. im Hinblick auf den Export, vermag auch er nicht plausibel zu machen, worin der Vorteil für den Bundesbürger (der schon in den vergangenen Jahren die die derzetige Noch-Robustheit der deutschen Konjunktur zwangsbezahlt hat) gegenüber irgendwelchen Alternativen, die allerdings genauso wenig erklärt werden, liegen.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/euro-krise-steinbrueck-fordert-europaeische-schulden-union-1.1438875

  24. Peer, der Chef der Bankenrettungsbrigade. Ja, die SPD hat ihre „Macher“ nicht immer lieb, und oft kann man das sogar verstehen :mrgreen:

    Und sicher will in Südhessen niemand, dass die Commerzgestank-Arena doch noch in Peer-Steinbrück-Stadion umbenannt wird.

    http://www.spiegel.de/spiegel/a-716955.html
    (Interview von 2010)

  25. taz-Artikel, in den Leserkommentaren zum Süddeutsche Artikel über Steinbrück gefunden.

    http://www.taz.de/Bundeswehreinsatz-im-Inneren/!99382/

    Nach einer Generalklausel der Europäischen Union könnte der Amtshilfe-Einsatz auch beim politischen Generalstreik gegen Versorgungseinrichtungen, gewaltsamen Massenprotesten, sozialen Unruhen sowie Aktionen des zivilen Ungehorsam durch Streiks und/oder Straßenblockaden im Transport- und Energie- oder Gesundheitswesen möglich sein.

    Gehen Sie bitte weiter, es gibt nichts zu sehen, nur eine Notstandsmaßnahme.

  26. Martenstein, der einzige Grund weshalb ich manchmal doch die ZEIT vermisse…
    http://www.zeit.de/2012/31/Martenstein

    Jetzt lese ich, dass es eine neue Sonderabgabe für Reiche geben soll. Deutsche, die, alles zusammengerechnet, mehr als 250.000 Euro Vermögen besitzen, müssten davon demnächst einen Teil abgeben, im Gespräch sind 10 Prozent. (…) Dasselbe Institut hat ausgerechnet, dass jeder erwachsene Deutsche im Durchschnitt ein Vermögen von 150.000 Euro besitzt, alles zusammen, mit Auto, Möbeln, Rassehund und Lebensversicherung. Das heißt, die neue Abgabe ist eigentlich keine Reichensteuer, sondern eine Sonderabgabe für alle, die sich keine Sorgen machen müssen. Menschen, die keine Sorgen haben, sollen etwas abgeben, und zwar so lange, bis auch sie Sorgen besitzen.

    Ich bin bekanntlich schon lange überzeugt davon, dass wir unter dem Etikett Reichensteuer letztendlich eine Mittelstandssteuer erleben werden.

  27. „….Und nach dem Wahltag nur noch laues Gekröse….“
    😀
    schönes Gedicht und, ja, wie wahr. 🙄

    Leider gibt es den B. in W. (am Marktplatz) nicht mehr. Die Eisdiele wurde von einem anderen übenommen. Nur die Eis-Qualität wurde nicht übernommen. Schade, warum ändert sich alles zum Schlechteren hin?
    Auch meine Söhne haben diese schöne Erinnerung an das B.-Eis. Vor allem der Älteste. Die Tochter von B. war in seiner Klasse. Da hat er frühzeitig gelernt, dass ‚Connections‘ sehr nützlich sein können. 😉

  28. Ja, genau, am Marktplatz. Schadeschade! Wahrscheinlich innerfamiliärer Nachfolgermangel wie so oft im kleinen Mittelstand 🙂

    Wenn ich als Landei zwei frühe „Stadterinnerungen“ habe, dann dieses Eis – und die Brezelhändler in Mannheim auf den Planken.

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