Und das Öl schuf das Licht

Statue at Rockefeller Centre

Prometheus brachte den Menschen das Feuer. Darum steht seine Statue vor dem Gebäude, das vom Sohn des Mannes, der der Welt das Standard Oil brachte, gebaut wurde. Die Rockefellers wurden reich, und Prometheus wurde von Zeus im Kaukasus an einen Felsen gekettet, wo ihm ein Adler jeden Tag aufs Neue seine Leber heraushackte. Bis Herakles ihn erlöste.

Bild: Paul Manship [GFDL oder CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Advertisements

948 Kommentare zu “Und das Öl schuf das Licht

  1. Dafür geht der Rest der Wirtschaft vor die Hunde und das ist natürlich der Klassiker.
    Diejenigen, die Etwas haben, stehen durch Verschiebemöglichkeiten besser da, als jene, die als Arbeiter und Angestellte von der wirtschaftlichen Situation abhängig sind. Diese Menschen werden in die Arbeitslosigkeit verschoben. Es sind genau die, die am wenigsten an der Misere schuld sind.

  2. Ich bin immer wieder erstaunt, wie Journalisten alles durcheinander bringen, auch wenn es nur zwei unterschiedliche Sachen sind. So Steinkohle und Braunkohle, Steinkohle- und Braunkohlekraftwerke.
    Sagt doch die Liste eindeutig aus (außer einem Kraftwerk), dass die Braunkohlekraftwerke die Übeltäter sind, so wird im Text und besonders bei den Foristen alles über einen Kamm geschert. Auf die CO2-Produktion wird kaum eingegangen. Dass die Braunkohlekraftwerke da besonders schlimm sind, mehr als 20% der Steinkohlekraftwerke – wen interessiert’s?

    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/greenpace-studie-zur-gesundheitsgefahr-durch-kohlekraftwerke-a-891622.html

  3. Gestern, mittags um 2:00 Uhr etwas bestellt, bei einer Firma ganz im Norden. Vollmundig das Versprechen, dass mit Expresslieferung (Kosten!) die Lieferung am nächsten Tag in Stuttgart eintreffen würde. Gerade bekomme ich die News, dass man das Bestellgut gerade von Norddeutschland abgeschickt hat. LoL! Service in Germany. Immer das Gleiche, die Versandabteilung mit dem billigsten Personal, unterbesetzt und unterschätzt. Lieferung durch Dienstleister, mit maximaler Profitorientierung und schlechtbezahlten Mitarbeitern. 😕

  4. @Brandy: Ist echt sehenswert! Weiß nicht wie viel Tage die Reportage noch in der Mediathek abrufbar ist.

  5. @ MD
    Nun, woher sollen sie es auch wissen. Sachlich richtige Sprache wird doch sowieso überbewertet 😉
    Mein momentaner Aufreger ist die Werbung für Mobilfunkverträge. Da wird gefaselt von Flaterate (was ja bedeutet, man zahlt einen Obulus und kann dann den Dienst unbeschränkt nutzen in dem Fall für einen Monat) und dann geht das nur bis zu einer gewissen Datenrate. Noch schöner ist der Spruch oder besser gesagt der Widerspruch: Kostenlos simsen, telefonieren und surfen für nur 19,90 im Monat. Hallo ???? Jemand zuhause???
    Gestern liest man die Schlagzeile: Hamas und Israel brechen Waffenruhe oder Waffenruhe gebrochen etc.
    Nur stimmt das alles so nicht. Es flogen gestern zwar Raketen auf beiden Seiten, aber da die Raketen nicht von der Hamas kamen sondern von einer der radikalen Gruppen (von denen es in Gaza ein dutzend gibt) hat weder die Hamas noch Israel die Waffenruhe gebrochen. Denn nur die beiden haben eine vereinbart.

    Da ist doch Stein- und Braunkohle wenigstens noch überschaubar – denn es handelt sich wenigstens noch um Kohle 😀

  6. Guten Morgen

    Wann schenkt mir der Herr die Zeit MDs Buch herunterzuladen und zu lesen?

  7. Mist. Das war politisch nicht korrekt neutral. Es ist nicht der Herr sondern das höchste Wesen.

  8. (Hab’s noch nicht angesehen, mal sehen, ob ich den „Störsender“ abonniere)

  9. Warum hat jenes höhere Wesen, das wir verehren, eigentlich alles so ungleich verteilt? Die Arbeit. Und das Geld. Und dann beides noch diametral entgegengesetzt. Will sagen: Bisschen viel Arbeit momentan, sorry, dass ich so wenig hier schreibe.

  10. Außerdem sind die Paradiese für verschobenes Kapital ungleich verteilt, wie wir heute aus den Nachrichten erfahren konnten. In meiner Nähe ist jedenfalls keines.

  11. Viel Arbeit – wenig Geld. Umkehrschluss: Wenig Arbeit – viel Geld! Das wär‘ doch schön, so schön! 😎

    Das höhere Wesen weiß doch gar nicht was Arbeit ist. Auch Geld kennt es nicht. Es grübelt gerade nach, ob ihm diese Geschichte, die es angezettelt hat, nicht über den Kopf wächst. Sonst würden nicht so viel Verrückte auf diesem Planeten rumlaufen, die mit dem Atomkram rummachen… 🙄

  12. Wie wäre es mit einem politischen Beichtstuhl? Da müssten dann alle Politiker dahin, bevor sie ein Amt ausüben dürfen. Dort dürfen sie alles abladen, was sie vorher, vor Dienstbeginn, ’nicht richtig‘ gemacht haben. Alles wird in Ordnung gebracht und es gilt natürlich das Beichtgeheimnis. Danach sind sie reingewaschen, niemand darf ihnen ihre früheren Fehler vorwerfen. Ein System, das Hollande dringend braucht, aber nicht nur er… 🙄

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreichs-praesident-hollande-geraet-zunehmend-unter-druck-a-892528.html

  13. @ MD, Glückwunsch zum neuen Buch. Viel Erfolg damit.
    Und schon ist es auf dem Kindle meiner Frau.
    Man muss Jungautoren ja nach Kräften unterstützen.

  14. OldMan, vielen Dank für die Unterstützung. Ich würde mich freuen, wenn Deine Frau vom Lesen nicht mehr loskommt – kein Abendessen gekocht, nur kurze Nachtruhe… 😀
    Und ‚Jungautor‘, das ist richtig wohltuend! Das tut sooo gut! 😉

  15. Gekocht hab ich nix, aber schau mal, wie ich hier liege und was ich lese… 😀

  16. „Haben sie wattierte Briefumschläge?“
    Ratloses Staunen der Verkäuferin über das Ansinnen der Kundin.
    „Was meinen sie damit?“
    „Naja, so Briefumschläge, wo der Inhalt geschützt wird.“
    „Ah! Sie meinen gefütterte Briefumschläge?“
    Ja, gut gefüttert, damit sie nicht so dürr sind!“
    Immer noch etwas kopfschüttelnd sucht die Verkäuferin
    beim ‚Müller‘ einige Briefumschläge heraus. „Dass sich die
    Kunden nie korrekt ausdrücken können“, sind wohl
    ihre Gedanken.
    Nach dem Kauf verlässt eine irritierte Kundin das
    Kaufhaus, fühlt sich sprachlich schon uralt ausgerichtet – „wattiert,
    das scheint wohl im Sprachschatz der Jugend nicht mehr zu
    existieren.“

  17. LoL! Luftpolstertaschen! 😆
    Übrigens, die Kundin war meine Frau. 😉

  18. Endlich sagt es mal einer in Klartext:

    Ist es möglich, dass das kapitalgedeckte Lebensversicherungssystem zusammenbricht?

    Tobias Klostermann: Ja. Ich vergleiche die Branche gerne mit der Pferdekutschenindustrie. Das war über Jahrhunderte ein florierendes Geschäft, aber dann kam ein Verrückter, der ist mit einem Motor durch die Gegend gedüst und zurzeit sehe ich wenig Leute mit einer Pferdekutsche ins Büro fahren. So muss sich die Lebensversicherungsbranche heute etwas einfallen lassen. Sie kann nicht etwas garantieren, was sie nicht halten kann.

    http://www.heise.de/tp/artikel/38/38862/1.html

  19. Ei, die Börse hat Angst vor Nordkorea und auch ein bischen vom Arbeitsmarkt in den USA. Sonst noch ein Grund zum Verkaufen? Ja klar, was raufgeht muss auch runtergehen, sonst verdienen die Börsenleutchen nichts. Also geht’s erst mal runter, und der Jong Un freut sich: „Ich bin börsenrelevant!“ Naja, wenigstens etwas, wie man in die Weltgeschichte eingehen kann. Hoffentlich reicht ihm das…. 🙄

    Die BuFiPo, was die alles am Hellweg finden könnte! 😉

  20. „…Wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass das kapitalgedeckte Lebensversicherungssystem kollabiert?…“

    „….Tobias Klostermann: Hundert Prozent….“

    Autsch, klingelt es da beim Michel? 😕

  21. Tja, wäre es nicht in der Nähe von Nordkorea hätte so ein Erdbeben es nicht in unsere Medien geschafft ausser es hätte Schäden angerichtet 😉

    War ein stinknormales Erdbeben in einer Tiefe von rund 560 km mit einem Nachbeben von 5,9 .

    Bevor man als Redakteur sowas schreibt sollte man doch wenigstens diese Seite kennen und mal draufklicken.
    http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/map/

    Abgesehen davon können Seismologen sehr wohl zwischen Atomtests, Sprengungen, Erdfällen und Erdbeben unterscheiden – macht nämlich unterschiedliche Wellen 😀

  22. Naja, das ist halt auch der Preis der Schnelligkeit. „Früher“ kam sowas innerhalb Stundenfrist höchstens im Radio, und wenn ne Stunde später die Sache geklärt war, kam es eben nicht mehr und stattdessen ein Bericht über den Verkehrsunfall auf der nahegelegenen Autobahn. Heute bleibt’s im Netz…

    Hätte ja sein können, dass er wieder zu heftig mit dem Fuß aufgestampft hat 🙂
    http://imgur.com/cM1VN

  23. LoL! Das ist mir über den Weg gelaufen… 😛

    „….Es ist idiotisch, sieben oder acht Monate an einem Roman zu schreiben, wenn man in jedem Buchladen für zwei Dollar einen kaufen kann…“

    Mark Twain (eigentlich: Clemens, Samuel Langhorne)

  24. Für einen Staat sind Geld und Schulden relative Dinge. Hat der Staat kein Geld und viele Schulden, kann er sich billiges Geld über die eigene Notenbank und die EZB beschaffen. Hat ein Unternehmen andererseits kein Geld, geht es in Konkurs oder muss hoch verzinste Kredite aufnehmen.

    Es gibt m.E. kein besseres Konjunkturprogramm, als das Zahlen der Schulden. Es mindert die Zinslast des Schuldners und gibt dem Unternehmer Liquidität zurück, die sich im Endeffekt – hoffentlich – in Steuereinnahmen niederschlägt.

    Ein unschönes, Beispiel aus unserer Stadt an der Wurm:

    http://www.steuerzahler-nrw.de/Misstoene-bei-Klangbruecke/33363c40186i1p1541/index.html
    Bilder der Klangbrücke findet man bei Gugel.

    Der Artikel ist von 2008. Die Stadt Übach hat den Bauausführenden, die Fa. Metallbau Schmitz (unseren viertnächsten Nachbarn), nie bezahlt, obwohl dieser sich an die Vorgaben des Architekten gehalten hat, welcher die Ausführung der Brücke in Zusammenarbeit mit der Stadt erarbeitet hatte.
    Öfters war vor der Firma der Eintreiber der Stadtkasse zu sehen; er wollte ausstehende Grundabgaben eintreiben, die Fa. Schmitz nicht zahlen konnte, weil sie auf mehr als eine Viertelmillion Euro von eben der Stadt warteten.
    Vor zwei oder drei Wochen hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet, nachdem Die Lidlfabrik gegenüber auch Rechnungen an Fa. Schmitz nicht gezahlt hat. Ich weiß nicht, ob die gut oder schlecht dort gearbeitet haben. Im Falle der Klangbrücke trifft Fa. Schmitz wohl die geringste Schuld und Übach ist hoch verschuldet wegen Fehlspekulationen mit Schweizer Franken.
    Die Brücke hat mittlerweile keine Klangkörper mehr, ist aber für den Fußgängerverkehr geöffnet. Sie steht ziemlich einsam in der Pampa. Zwar führt die nördliche Seite in einen schmucken Park, doch ist er Zugang von der südlichen Seite nur durch einen Feldweg übers Grün zu erreichen. Kein Wunder, dass sie kaum benutzt wird.

  25. Italienische Klangbrücken spielen bestimmt ganze Opern! 🙂

    Schönen Sonntags allerseits. Hier Sonne.

  26. Sonne! Sonne! Raus in die Natur! Auch bei 2°C nur. 😉

    3000 Klingeling-Dinger – wow! Da möchte ich nicht Anlieger sein, da wird man ja ganz kolone. 🙄

  27. Die Banken mal wieder. Da könnte man wirklich verzweifeln, was da wieder abgeht. Haben die Regierungen nichts dazugelernt? Schon jetzt haben die Banken die Volkswirtschaften von Spanien und Italien im Würgegriff. Die Würger des Südens, auf dem Weg in den Norden… 🙄

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.