Der Geldwechsler…

… und seine Frau. Ölgemälde von Marinus van Reymerswale, 1540.

Der Geldwechsler
Bild: Wikimedia Commons

Dazu auch: FAZ vom 30.10.11, Von der Renaissance lernen. Besetzt den Palazzo Vecchio!

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998 Kommentare zu “Der Geldwechsler…

  1. Das klingt immer mehr nach Kreissäge! 😦

    Halt das Teil ruhig, mit sowas ist nicht zu scherzen…

  2. Ooooh, das klingt ja schrecklich! Ganz vorsichtig sein! *noch mehr besorgt guckend*

  3. Guten Abend

    Akkustrom. Halleluja.

    Die Wahrheit ist profan. Wir haben ein Regal abgebaut; die Träger abgeflext und aufgestapelt. Dann haben wir angefangen daneben einen Stapel mit Spanplatten zu schichten. Mir ist eine Ecke einer Platte in der Hand abgebrochen, ich habe das Gleichgewicht verloren und mich genau dort abstützen wollen, wo die abgetrennten Träger lagen und bin mit der rechten Handfläche über die Schnittkante des obersten Stahlprofils gerutscht. Eine Arterie zum Ringfinger ist dauerhaft durchtrennt und ein Nerv zum kleinen Finger war durchtrennt, ist aber wieder angenäht worden.
    Bis Freitag bekomme ich Infusionen mit Antibiotika damit der Nerv anwachsen kann (eigentlich ein Wiederspruch im Wortsinne), dann Gipsschiene für etwa zehn Tage.

    Danke für Eure Genesungswünsche und Sorge. HEgdL.

  4. Oh, mir wird’s ganz anders. 🙄

    Wenn ‚die‘ ein bischen Tempo bei ihrer Entwicklung machen würden, dann wäre das die
    richtige Lösung für ‚gefährliche Heimateinsätze‘:

  5. Freunde, immer gut frühstücken, bevor ihr Virtuals Beiträge lest!

    Mannmannmann, du machst Sachen…. Wir sollten wirklich für so ein Ironman-Suit zusammenlegen… 😉

  6. Krokodilstränen fürwahr. „Rettung“ von angeschlagenen Ländern ist Kerngeschäft des IWF. Und sie läuft doch immer so ab: Erst mal komplett ruinieren und dann die traurigen Reste privatisieren. Das läuft voll nach Plan. Wie die IT’ler in solchen Fällen sagen: It’s not a fault, it’s a feature!

  7. Glaube ich nicht. Ih glaube eher an übergreifende menschlich/organisationelle Dummheit, ein nicht-lernen-Können aus Fehlern.
    Warum? Über die Jahre laufen die „Rettungsaktionen“ reichlich erratisch ab. Die „Retter“ werden laufend beeinflusst von denjenigen, denen sie gerade – beabsichtigt oder nicht – auf die Füße treten. Die „Retter“ agieren auch im Widerstreit staatlicher Interessen – lockere französische Geldpolitik versus deutsche Frugalität und dazu noch US-amerikanischer Mitleidlosigkeit in Bezug auf die Belange der persönlich Betroffenen. Ich bin davon überzeugt, dass es weder einen Masterplan zum Bösen noch zum Guten gibt.

    Auch als ich vor ein paar Tagen von den Reichen und Mächtigen schrieb, die die Welt widdewidde sie Ihnen gefällt in Bezug auf das Demonstrationsrecht verändern, meine ich keine homogene Gruppe, sondern – in diesem Fall – die betroffenen Frankfurter Finanzheinis, die wohl, weil gerade von den Blockierern betroffen, den einen oder anderen Polizeioberen an alte Verbindlichkeiten erinnert haben KÖNNTEN. (Nur so `ne Theorie)

    Mittachessen!!!!

  8. Wir freuen uns, wir freuen uns … oder nicht? Für Lettland! Für die Latvieši-Leute! Jetzt sind sie drin, sind drin, ab heute. Sie haben den Euro! Einer mehr, einer mehr! Mehr gern ( 😉 ) oder nicht? Passt die Währung zu dem Land? Dies fragt sich nicht nur Dirk. Und der Rettungsschirm bekommt eine östliche Ausbuchtung, man kann ja nie wissen … 🙄

  9. Dass die Bösen sich auch nicht einig sind, heißt noch lange nicht, dass sie keinen Plan haben :mrgreen:

  10. MD’s Fadensuche und Old Man’s Geschichten haben mir den Tag versüßt.

    Ein Luxusproblem: ich kann im strahlenden Sonnenschein das Display nur schlecht ablesen.

  11. Das Fadensucher-Team grüßt Dich, wünscht Dir alsbaldige Genesung und erbittet Schutz vor dem Bösen dieser Welt. 😉

  12. Ohne das Böse in der Welt gäbe es keine Kriminalromane; nur Kurzgeschichten über die Liebe.

  13. Guten Morgen

    Im Kreise Aachen mit seiner Exzellenz-Uni, dem zugehörigen Klinikum und den umliegenden zugehörigen Krankenhäusern – an jedem prangt ein Schild „Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen“ – ist die Welt noch halbwegs in Ordnung.

  14. Man nimmt die Natur nicht ernst. Und man nimmt die Wissenschaftler nicht ernst, die schon immer warnten, dass die extremen Wetterzustände vermehrt auftreten würden.

    Wir haben in Deutschland die Fluss-Systeme Rhein/Neckar/Saar/Ruhr, dann noch das Elbe- und Donau/Isar-System sowie ganz im Osten das Oder-System. So wird Deutschland entwässert. Was von oben kommt, wird abgeführt. Wenn zu viel kommt, dann staut es sich auf. So einfach ist es. Und es wird immer mehr zu viel kommen. Die Jahrhundertfluten am laufenden Band. Bald heißt es dann Jahrtausendflut. Solche Bezeichnungen verharmlosen den Ernst der Situation. Suggerieren sie doch den Leuten, dass so eine Flut, lange, lange nicht mehr kommt. Ein einmaliges Erlebnis in ihrem Leben ist. Doch so ist es nicht mehr, schon lange nicht mehr. Das Klima ändert sich und wir bekommen Wetter. Welches Wetter, das kann kurzfristig, mittelfristig, keiner exakt voraussagen. Wenn in der Arktis sich alles ändert, dann wird für uns so vieles geändert – vor allem der Wetteraufbau in Mitteleuropa.

    Aber wir passen uns nicht an. Wir zwängen die Flüsse in Deichkanäle, geben ihnen viel zu wenig Raum und da wo eine Schutzmauer notwendig ist, streiten wir uns über den fehlenden Flussblick. Irgendwie ticken wir alle nicht richtig. Wir nehmen die Natur nicht ernst. Wenn dann demnächst die Kölner Altstadt unter Wasser steht und am Niederrhein die Deiche brechen (schon mal irgendwo gelesen) dann ist dort das Jammern groß. Es gibt nur drei Lösungsmöglichkeiten: Freiräume vorsehen, Stadtdämme rundum höherbauen (wie bei den Halligen) und ganze Städte und Dörfer an den Fluss-Systemen aufgeben.

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-06/hochwasserschutz-tourismus-elbe

  15. Gestern beim abendlichen „Dschurnalisten in Gummistiefeln“-Schauen kam uns die Frage in den Sinn:

    Wie war das eigentlich zu DDR-Zeiten, wurden da die Flüsse auch schon so eingezwängt und gab es ähnliche Überschwemmungen, von denen man „hüben“ nur nicht so viel gehört hat?

    Oder spielen da eher Betonier- und Begradigungsexzesse nach der Wende mit rein?

  16. Beides – das Nichthören und das Betonieren und … die Jahrhunderte nehmen zu … 🙄

    Edit:
    „… Im Mittel- und Unterlauf legte der Mensch bereits im Mittelalter erste Deiche an, um dem Fluss Siedlungsraum und später auch landwirtschaftliche Flächen abzutrotzen. Im Lauf der Zeit wurden die Deiche immer weiter perfektioniert und näher an den Fluss gerückt. So fehlen der Elbe heute allerdings weite Bereiche ihrer ursprünglichen, oft zwanzig Kilometer breiten Aue, so dass Hochwasserschäden aufgrund fehlenden Raumes für den Fluss hier letztlich auch menschengemacht sind …“ (nach Wiki über die Elbe)

  17. Wie? Das ist ein Musikbloggg? 😉

    Ich fand die Klasse.

    Glaube MDC hatte sie geposted, 16 Jahre Wow!

    Wie damals, Wackelbilder, aber der Sound ist ganz ordentlich.

    Petri heil, an alle bei denen die Fische im 1 Stock vorbei schwimmen.
    Der Wahnsinn!! Alles von einem zum anderen Moment weg.

    Und gute Besserung Frank, du machst Sachen.

  18. LOL, Kennnniiiiiiiiieeeee ist nach den ganzen Triple-Feiern in so ein tiefes Loch gefallen, dass er sogar wieder Musikvideos schaut 🙂 Ja, die Ella hat’s drauf!

    Hatte ich auch noch nicht gewusst und gesehen:

    Die Bundesbahn hat in Dresden schwere Dieselloks auf die Elbbrücke gestellt, um den Pfeilern mehr Stabilität zu verleihen.
    http://tinyurl.com/qz4xbv6

  19. Wie war das mit dem Indianer? „Wenn sie alles Land und alle Flüsse verseucht haben, werden sie merken, dass man Geld nicht essen kann …“

  20. Ich tobe ja im IOFF 😀
    Eigentlich müsste jeder Demokrat Amok laufen. Egal, was er über Occupy denkt. Und Leute, die meinen, das jene, die das kritisieren auf der Seite der Antidemokraten stehen, gehören einfach aus dem Amt entfernt.

  21. Vom Jahrhunderthochwasser mal kurz zum Jahrhundertprozess.

    Auch der Staat selbst muss bangen. Der NSU-Prozess soll beweisen, dass er bei der Sühne der Verbrechen angemessen agieren kann, trotz all der Versäumnisse und Pannen der Vorjahre. Wenn die Justiz scheitert an dem Versuch, die Taten angemessen zu ahnden, hätte das gravierende gesellschaftliche Folgen, für das Rechtsempfinden, die Integrationspolitik und das ohnehin erschütterte Vertrauen in den Sicherheitsapparat.

    Die Sache entwickelt sich wohl nicht so, wie man sich das naiverweise ausgemalt hat…

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article116931789/Warum-der-Staat-um-den-NSU-Prozess-bangen-muss.html

  22. Och, lass doch die NSA meine Postings überwachen. In dem ganzen Internetverkehr täglich :zahn: Ich wundere mich nur, dass sich jemand wundert 😀

  23. Raab hat gestern 10 Minuten lang mit einem wahren Wortwasserfall („Das ist keine Schleichwerbung, das ist Werbung!“) seinen Doosh bei Wetten dass angepriesen. :mrgreen:

  24. Wenn die Schlapphüte der weit weit Westler hier mitlesen, dann kriegen sie das Gähnen … 🙄
    Aber zu 99,999% ist deren Arbeit ja sowieso zum Gähnen. Doch manchmal, ja manchmal werden sie aufmerksam:

    „Schatzi, dein Abendessen war ja richtig die Bombe!“
    „Ah, wie hast du den Zünder gefunden, das explosive Gemüse-Carpaccio?“
    „Bah, das war richtiger Sprengstoff, das war ein grandioser Anschlag auf meine Geschmacksnerven! Das war auch die richtige Spreng-Lunte um anschließend deine
    Verschwörung genießen zu können, diese atomare Lasagne!“
    „Habe sie auch richtig scharf gemacht mit den Gewürzen, so knallig als Mehrfachzünder!“
    „Wow! Das hat bei mir eingeschlagen, maschinenpistolenartig – mein Gott, Schatzi, du bist einfach eine Granate … nicht nur beim Küchen-Bomben bauen!“
    …..
    oh, oh, ich höre hier lieber auf, bevor wir uns noch mehr anhören müssen und bevor bei uns morgens um 6:00 Uhr plötzlich die Tür aufgebrochen wird und die schwarzen Sturmtrupps hereinbrechen. 😛

  25. Mhmm, in Schweden wurde geheiratet, schöne Bilder, da ging das Herz auf und das Gemüt bekam ausgiebige Stärkung. Es gibt sie noch – die Glücklichen, Schönen, Privilegierten, die glücklichen Vorbilder für das Volk. Und das Volk liebt halt Märchen. Es war ja auch live dabei, mochte besonders die kleine Tochter der anderen Tochter. Die war ja so herzig, richtig süüüüß!

    Habe das um die Ecke so nebenbei mitbekommen, da ist jemand vor dem Fernseher geschmolzen … Ach, endlich mal was Positives in dieser Katastrophenwelt! 😉

  26. @ MD: „OldMan, jetzt kommt das Wasser auf Dich zu …“

    Nee, nee. Wir leben wohl im sogenannten Elbe-Weser-Dreieck, aber „unser“ Fluss ist die Weser. Somit besteht keine Gefahr.

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