Die Kartoffelesser

Gemalt von Vincent van Gogh, 1885.


Bild gemeinfrei aus Wikimedia.

Kartoffeln galten damals als Armeleuteessen für Menschen, die keine EU-Subventionen erhielten. Heute sind Kartoffeln als Leibspeise selbst einiger der mächtigsten Frauen (und Männer) der Welt bekannt.

Advertisements

899 Kommentare zu “Die Kartoffelesser

  1. Wenn hier einer Feigling schreit, dann werde ich, ja dann, ganz grimmig … frage ich erst mal meinen Rechtsanwalt. 😎

  2. LoL! Dein Wunsch wird sich nicht erfüllen.
    Als ich zum ersten Mal von dieser Steuer gehört habe, da bewunderte ich gleich die Kreativität der mexikanischen Regierung. Und sicher ist, dass sich demnächst eine Delegation des Finanzministeriums nach Mexiko aufmachen wird, um diese ‚interessante‘ Steuerinnovation zu prüfen.

  3. Es ist vorbildlich, dass in Japan für sowas strenge Regeln existieren!

    Mit „sowas“ meine ich selbstverständlich die Verletzung der Etikette, nicht Atomaufsicht oder ähnliche Kinkerlitzchen.

  4. Breaking News! Über dem mittleren Rheintal ist blauer Himmel aufgetaucht! Und der Erkenntnisgewinn? Die Sonne, es gibt sie noch! 😉

  5. Guten Tag

    Sonnig, windig, ein bisschen Regen. November halt.

    Vorhin kam im Radio, dass in Japan mittlerweile mehr Brot- und Backwaren als Reis verkauft werden. Brot – vor Allem aus Deutschland – gilt als Nahrungsmittel der besseren Gesellschaft, Reis ist Arme-Leute-Essen.

  6. LoL! Brot, vor allem aus Deutschland … da kommt ja wohl nur Fabrikware in Frage. Mahlzeit! Bei dem mit Chemie und Enzymen aufgepäppelten Zeug sollten sie lieber bei ihrem Reis bleiben, das wäre gesünder. Aber Japaner, willst du ewig leben?

    ————–

    Yep, die Lösung! Abspalten von TEPCO und Neugründung der ‚Fukushima Bad Nuclear Reactor Company‘ (FBNRC) , die dann ganz dem Steuerzahler gehört!

  7. Vorgestellt wurde – natürlich – ein kleines Familienunternehmen am Rande Tokios. Aber ich denke, dass Du grundsätzlich Recht hast. Wie sollte man sonst diese vielen Millionen Japaner ernähren? Das Mehl kommt übrigens aus Kanada oder Deutschland.

    FBNRC. LOL. Anteile in Form von „Bottled Cooling Water“. Die jährliche „Ausschüttung“.

  8. Ich war gerade 14 Jahre alt. Es ging an mir vorbei. Das Unglück an uns allen….

  9. @Tiago
    Als Gesamtlebensgefühl kann ich für mich (damals Anfang 20) sagen: ja. No Future war gerade bei den Jüngeren nicht nur so hingesagt, sondern (bis zu einem sicherlich individuell unterschiedlichen Grad) ernst gemeint. Der etwas ältere Michel kümmerte sich allerdings wie immer hauptsächlich um seine Gartenzwerge und war sich sicher, dass unser Leben bei den Experten mit Anzug und Krawatte bzw. in Uniform in den allerbesten und hochseriösen Händen ist.

    Kleiner Zeitgeist-Test: Was 1983 im Hollywood-Kino landete, kann ja kein ganz abwegiges Thema gewesen sein:

    An einzelne Panikattacken kann ich mich allerdings nicht erinnern (außer Tschernobyl, das ja aber kein AtomKRIEGS-Thema ist) .
    Viele der einzelnen Vorfälle sind ja erst später publik geworden.

  10. Tiago, Kinder aufwachsen lassen, berufliche Karriere vorantreiben, Weiterbildung betreiben (Programmieren), mehrmals nach den USA reisen, das waren die Anfangsjahre der 80er. Da hatte man kaum Zeit sich um den ganzen Politikkram zu kümmern (leider) und so etwas, wie dieser Vorfall, das wurde damals gar nicht kommuniziert (außer dem Abschuss der koreanischen Maschine).
    PS: ich denke immer, dass die heutige Generation sich gar nicht mehr vorstellen kann, so eine Zeit ohne Internet, Netzwerke und Smartphone. Erstaunlich, wie sich damals der Widerstand organisiert hat – gegen Atomkraft, etc..

  11. Einrollung, Ausrollung, bei der DPD scheint es rollig zuzugehen. Drollige Worte, die ein Paketdienst erfunden hat. Da sieht man wie kreativ unsere Dienstleiter sind! Duden ans Werk, dem Volk, äh, der Wirtschaft aufs Maul schauen. 😛

  12. Purple macht seinen Strom selber. Fahrrad mit Dynamo und Batterie, reicht doch für Gitarre und Verstärker – für Hausmusik. 😉

  13. Guten Morgen

    Die haben sich über soziale Netzwerke getroffen, MD, nämlich in REALEN Räumen.

    Ach ja. Telefon gab es bereits, auch Telex und Telefax

  14. Grübel, ja, so scheint es damals zugegangen zu sein, das REALE LEBEN, das macht doch am meisten Spaß! 🙂

    PS: Telex und Telefax, das hatten Anfang der 80er nur die Firmen, also bleibt nur Telefon und … das Flugblatt!!! Gutenberg, der frühe Feind der Atomindustrie … 🙄

  15. Und was muss ich lesen, Purple will sein Stromnetz nicht wiederhaben?
    Och, ich wollte schon, aber die „Nachbarn“ wohl nicht.

    Purple macht seinen Strom selber. Fahrrad mit Dynamo und Batterie, reicht doch für Gitarre und Verstärker
    Ich lasse natürlich treten…..bin ja schließlich ROCKSTAR :mrgreen:

  16. 😆 Rockstar? Und noch nicht in der Jury von Voice of … 😉

    ——————-
    Bücher, ja Bücher, die haben in den Jahren unserer Entwicklung 60er, 70er, 80er, viel zum Denken (Weiterdenken, Andersdenken, Mitdenken, überhaupt Denken) beigetragen.

    Diese Seite gibt eine Auswahl davon, was man früher nicht unbedingt vorne ins Bücherregal gestellt hat – oder gerade deswegen … *feixender Smiley*

    http://www.josfritz.de/webpages/ueber_uns/aus_25_jahren.php?print=1

    Neue Titel:
    http://www.josfritz.de/

  17. Bücher – ja. Als ich zwölf Jahre alt war, bekam ich von meiner Mutter eine Sammlung von SF-Bücher.
    Ich habe sie unter der Bettdecke verschlungen. Viele Kurzgeschichten aber auch Fahrenheit 451, die ganzen Asimovgeschichten die nicht so schwer waren, viele Klassiker, die damals „Schund“ waren und heute „Literatur“.
    Ich habe mit meiner Mutter Enterprise geschaut, später wurde ich ein Trecki . . ich habe keine Klassiker gelesen, die waren mir als Kind und Jugendliche zu langweilig. Erst später . . .
    Als ich dann wirklich Teenager war, da las ich die Geschichte des Dritten Reiches, später die Geschichte der RAF . . .

    Mein Weltbild wurde durch die SF der 50ger und 60ger Jahre geprägt und irgendwie finde ich das nicht schlecht. Das hat mein „Auge“ für die Probleme der realen Welt geschärft.

    Eines meiner Lieblingsbücher ist immer noch http://www.amazon.de/Das-Wort-f%C3%BCr-Welt-Wald/dp/3886199274 im Orginal von 1976 . . . das hat mich wirklich geprägt 😉

    Wahrscheinlich der inhaltlich tiefere Vorläufer des Kassenschlagers „Avatar“ :mrgreen:

  18. Yep, die Asimov-Roboter-Gesetze … dabei, dieser Vordenker hat immer zu weit gedacht, wie andere auch – Roboter wie (fast wie) Menschen. An die süßen, kleinen Roboter, die einem (Mann) das Staubsaugen, das Bad-und Duschbodenwischen, das ‚Wet- and Dry-Mopping‘ von versiegelten Böden und das Fensterputzen abnehmen, darüber hat keiner dieser Schriftsteller je geschrieben. War das vielleicht nicht spektakulär genug? Daran sieht man, dass die Meister der Schreibmaschine alles Paschas (Machos) waren, deren Frauen oder Haushälterinnen alles für sie erledigten und wenn gejammert wurde – dann wurden sie gleich ganz ersetzt, durch eine Menschenkopie (auf dem Papier). Für unsere kleinen Roboterchen, da braucht man solche Robotergesetze nicht, die piepsen uns immer freundlich an. 😀

  19. LoL, gebügelt wird nicht mehr, alles bügelfrei! 😉

    „… in ungeschützte Netzwerke einklinken können …“
    Schützen! Schützen! 😎

  20. Hallo, melde mich mal kurz zurück. Waren auf einer kleinen Kreuzfahrt (Triest-Ancona-Dubrovnik-Korfu-Argostoli-Kotor-Split-Triest). Sonnenschein, Wärme, ruhige See, tolle Ausflüge, wunderbares Essen, maues Entertainment, nette Leute. Wieder zu Hause mussten am Sonntag erst einmal die Orkanschäden („nur“ Bäume) beseitigt/aufgeräumt werden. Und nun sitze ich „armer“ Wicht wieder im Büro…

  21. OldMan, ruhige See? Keine Bora, die im Oktober von den Bergen rollt und kein Jugo, der die Adria herauf bläst? Glückspilz! 😉

    PS: Wir hatten Kotor noch besichtigen können, bevor es durch ein Erdbeben völlig zerstört wurde (1979). Hoffe, das alles wieder aufgebaut wurde?

  22. @ Brandy, fast… Wir sind wohl zu sehr verwöhnt.

    @ MD, Kotor sieht „heil“ aus. Altstadt, Stadtmauer (beleuchtet), toller Fjord. Leider hat das Schiff nur ca. 5 Stunden vor Kotor geankert. Wir wurden mit Tenderbooten an Land gebracht. Neben Kotor haben wir Budva – die Altstadt – während der kurzen Liegezeit „beschaut“.

  23. Old Man, wenn ich könnte, würde ich diesenText vor Neid in grün schreiben….

  24. @ MD das ist aber nicht die Message der Robotergesetze 😀
    @ Brandy – ich bin ein Mädchen :rosa Smiley: und war SF-Fan und Karl May fand ich öde 😉

  25. Mitte September haben wir die kanadische Sängerin Layla Zoe & Band live erleben dürfen. Es wurde ein sagenhafter, fulminanter Abend. Eine phantastische Sängerin – oft mit Janis Joplin verglichen, aber Layla ist besser – mit einer sagenhaften Performance, barfuß, dabei auch ihre langen, roten Haare einsetzend, fast schon sinnlich. Sie hat uns umgeworfen. Klasse Songs. Und eine überragende deutsche Band. Der Gitarrist ist phantastisch. Ihre beiden letzten Alben hat Henrik Freischlader produziert, eingespielt und auch die Musik komponiert. Texte von Layla Zoe. Und die 2 Alben sind absolut großartig.

    ( http://www.youtube.com/watch?v=HFt8ibmzPVc ) = The Lily (ich liebe diesen Song & die Gitarre),
    ( http://www.youtube.com/watch?v=ChlJodcGjVg ) = Walkin’ Blues.

  26. @all: danke noch mal hier für die Berichte wie es sich zu Zeiten des kalten Kriegs wohl angefühlt hat.

    Heute Arte 20:15: nette Serie (3 Folgen). Top of the Lake (googeln).

  27. Tiago,

    wenn man in einer bestimmten Zeit lebt, empfindet man es als nichts Besonderes. Für uns war es normal, dass irgendwo im tiefen, unbekannten Osten „der Russe“ lauerte.
    Das Leben lief ganz normal ab. Vielleicht der einzige sichtbare Unterschied war, dass Mädchen nicht immer auch beim Gehen auf ein kleines Ding in der Hand starrten, sondern tatsächlich Blickkontakt mit ihrer Umgebung hatten.

    Jemand der in einem repressiven System aufwuchs, konnte damals – ohne Internet und soziale Netzwerke – kaum Kenntnis von Freiheit, Menschlichkeit und Demokratie erlangen.
    Darum wird beispielsweise in Nordkorea der Kontakt ins Ausland blockiert.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.