Gesucht: Edelleute mit Schwurhand auf der Brust

El Greco

Abbildung:
El Greco, um 1580, Bildnis eines Edelmannes mit der Hand auf der Brust, Prado.
Public Domain aus Wikimedia

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867 Kommentare zu “Gesucht: Edelleute mit Schwurhand auf der Brust

  1. Masterplan? Nein, es braucht keinen Masterplan, um die Wege der Finanzen, der Wirtschaft zu verändern und Gesellschaften zu beeinflussen, zu lenken – langfristig.
    Ideen und Vorstellungen finden ihre eigenen Wege. Da genügen Studien von Think Tanks, professorale Gurus und ihre Schüler, informelle Gespräche in Hinterzimmern oder Tagungen. Man informiert sich, wie die Anderen denken, erfährt welches Denken in bestimmten Kreisen vorherrscht. Man wird informiert, überzeugt, man passt die eigene Überzeugung an und handelt vorauseilend, demensprechend. Dazu kommen natürlich die Einflussnahmen von Parteien, Lobbygruppen, sendungsbewussten Eignern (!) von Zeitungen, Radio- und TV-Stationen (Fox News), etc. So gibt heute eine Vielzahl von Möglichkeiten die Strömungen der Zeit zu verbreiten, den Mainstream zu lenken – Kommerzialisierung, verbunden mit Boulevardisierung, ist dabei sehr unterstützend. Eine Win-Win-Situation, z.B. für tendenziöse Sender. Man lockt die Massen an, ist kommerziell erfolgreich, und bringt gezielt seine Botschaft unter! Dies kann man, ganz subtil, besonders bei n-tv beobachten. Die Wortwahl bei den bestimmten Nachrichten, die Auswahl, der zu Wort kommenden Fachleuten, dem Denken, dass man verbreiten will, da, und nur da, werden alle Register gezogen – der Rest sind Trash-Nachrichten.

  2. Mhmm, Kuchenkrümel, mit einem Löffel in Tee getaucht, 🙂 eine Köstlichkeit der Resteverwertung. Denn es ist doch der gleiche Kucheninhalt und somit der gleiche Genuss, nur die Form ist anders. Was lehrt uns das? Die Entstehungsgeschichte von Pizza, Gaisburger Marsch, etc., lebt weiter, ich bin dabei. Wer Reste hat und weiß nicht wie … der kann’s im ‚Dr. Oetker Schulkochbuch‘ (ab 1912), im Kapitel „Die Verwendung von Speiseresten“ nachlesen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dr._Oetker_Schulkochbuch

  3. Nachträglich alles gute zum Hochzeitstag – Purple und Happy Birthday Recall 🙂

    Apropo Dr. Oetker Schulkochbuch . . gehört auch zu meiner Ausstattung – weil . . .
    Meine Oma hat wunderbare Weihnachtsplätzchen gebacken. Die Plätzchen, die meine Mutter und ich am liebsten mochten waren sogenannte „Butterplätzchen“. Als meine Oma gestorben war, gab es Weihnachten nicht mehr die Plätzchen – die aber zu Weihnachten gehörten wie der Christbaum und die Geschenke. Wir haben sämtliche „Butterplätzchenrezepte“ der Welt nachgebacken – keines schmecke auch nur annähernd so gut wie Omas Plätzchen.

    Irgendwann fiel mir aus dem Fundus der Wohnungsauslösung beim Ausmisten das Dr. Oetker Schulkochbuch anno dunnemals (irgendwas mti 40ger) in die Hände. Und bevor ich es auf den Haufen -> Altpapier sortierte habe ich mal durchgeblättert. Und dort war auf Seite XXXX das Papier fettgetränkt und das Rezept waren „Butterplätzchen“. Allerdings werden die nicht mit Butter gemacht 😀 und nun habe ich das Rezept, dass nach Weihnachten schmeckt 😉

    Und darum habe ich viele alte Kochbücher . . wer kennt heute noch einen Kapaun . . oder was ist mit dem Rest des Rindviehs zu machen (es gibt doch nur noch Steaks, Schulter oder Hackfleisch und wenn es besonders sein soll, noch Tafelspitz oder Beinscheibe).

  4. Meerrettich. Meine Mutter zum Beispiel machte Meerrettich anders als jeder anderer Meerrettich gemacht wird, den ich sonstwo gegessen habe. Irgendwie sämiger, crermiger, im ersten Moment milder, aber im Abgang trotzdem höllisch scharf. Hatte sie sich von ihrer Mutter abgeguckt. Das Rezept ist mit ihr gestorben. Den Appetit darauf hast du jetzt mit dem Wort Tafelspitz ausgelöst 😉

  5. Flädlesuppe ist auch so eine Oma-Kunst, die in alten Kochbüchern zu finden ist. Resteverwertung, wenn es Vortags Pfannkuchen gab. Doch so, wie meine Oma das Süppchen hinbekommen hat, so ist es heute unerreichbar. Scheint ja auch sehr einfach zu sein, deshalb hat sich niemand in der Familie um die kleinen Geheimnisse des ‚Machens‘ gekümmert. Naja, das Rad ist auch mehrfach erfunden worden, so geht es nunmehr der Flädlesuppe! 🙄

    Jodler, ‚Butterplätzchen, die sind jetzt vorgemerkt für das nächste Weihnachtsfest. 🙂

  6. Brandy, Meerrettichcreme – wir haben es versucht, das Selbermachen. Doch den Meerrettich zu reiben, das war eine gnadenlos tränenreiche Angelegenheit. Jetzt liefert das Reformhaus … und die Creme kommt halt aus der Bio-Meerrettich-Tube. 😉

  7. „… Für mehr Wachstum haben sich nach Jahren der Krisenabwehr Finanzminister und Notenbankchefs aus aller Welt bei der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington ausgesprochen …“

    Mehr Wachstum bedeutet nach dem heutigen Wirtschaftsmodell mehr CO2, d. h. weiter abwärts auf dem Weg, wo Wachstum bald egal sein wird.

    Das Überschreiten der ‚400 ppm‘-Grenze ist in Sicht:
    http://www.esrl.noaa.gov/gmd/ccgg/trends/

  8. Vor 2 Wochen hat es endlich geklappt. Wir waren bei einem John Mayall Konzert. Wenigstens 1 x wollten wir ihn sehen. Eine lebende Legende. 81 Jahre alt. Das Konzert war ausverkauft und Mayall wirkte je länger das Konzert dauerte immer jünger. Echt beeindruckend. Er spielte Keyboard, sang (mit durchaus kräftiger Stimme), spielte toll seine Blues Harp (teilweise Keyboard und Mundharmonika gleichzeitig) und hing sich auch einige Male die Gitarre um. Er hatte auch eine tolle Band (Bass & Gitarre richtig, richtig gut) dabei. Es hat sich gelohnt. Und allzu oft wird man John Mayall wohl auch nicht mehr sehen können. Meine Frau hat sich ein Autogramm geholt (ich traue mich nie) und dabei versehentlich eine CD vom Gitarristen der Band, Rocky Athas, statt des neuesten Albums von John Mayall – was man nur bei seinen Konzerten kaufen kann – erworben. Athas hat sich gefreut und wir aber auch sehr, als wir sein Album „Let my Guitar do the Talking… with my Friends“ zu Hause gespielt haben. Klasse, sehr melodiöse, aber auch rockige, bluesige Instrumentalsongs. Klasse.

    ( http://www.youtube.com/watch?v=9O33nHKexl4 )
    ( http://www.youtube.com/watch?v=D6EfO3p3oAY )

  9. Am Samstag waren wir zum ersten Mal bei einem Wolf Maahn & Band Konzert. Die „Bude“ war voll. Er und seine Band waren sehr gut drauf. Und er hatte sehr viele Fans dabei. Auch von „weiter weg“. Sie kannten seine Lieder, sangen mit, klatschten an den richtigen Stellen und es war eine tolle Stimmung.

    ( http://www.youtube.com/watch?v=2AQlLj4D70E )
    ( http://www.youtube.com/watch?v=9C4AbHxvbQc )

    @ purplesritchie, nachträglich noch Glückwünsche zum Hochzeitstag
    und dem Recall zum Geburtstag.

  10. Am Freitag haben wir uns Thomas Blug plays Hendrix in „unserem“ Club gegönnt. Ein tolles Konzert eines großartigen Gitarristen, der die Hendrix-Songs mit „eigener Note“ spielt. Er hat einen tollen ganz eigenen Sound. „Foxy Lady“ hat mir besonders gefallen – darin hat er Led Zeppelins „Whole lotta love“ eingebaut und es passte. In einem anderen Song das James Bond Thema. Nicht schlecht! Sein Bassist (sehr gut) war übrigens Reggie Worthy, den wir schon als Gast von Stoppok erleben durften.

    ( http://www.youtube.com/watch?v=sbXIrtqCGrQ )
    ( http://www.youtube.com/watch?v=FvfBlCUyDx8 )

  11. LoL! Hüpfrobby – da noch eine Kängurubeutel und der Robby kann die Kinder zum Kindergarten bringen. 🙂

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