Minitrue

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Von Jordan L’Hôte, CC BY 3.0, Link

Minitrue: Ministry of Truth

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762 Kommentare zu “Minitrue

  1. Ah, vom 10-Minuten-Patient zur zwei-Minuten-Diagnose – ein Hoch dem medizinischen Fortschritt! Es gibt nur die eine Lösung: gesund Leben, sich giftfrei Ernähren und Vorbeugen – genauer gesagt: sich den Arzt vom Leibe halten.

  2. Ich mag mal wieder mein Ärgernis der Woche kundtun.

    Der Fall Lisa ist der Beweis für russische Propaganda in Deutschland. Die erfinden irgenwas und dann werden arglose Bürger beeinflusst und den „Rechten“ in die Hände getrieben.

    Das ist übrigens der einzige Beweis aber gerne gesehen.

    Dabei wird unterschlagen, dass die Russen das gar nicht erfunden haben sondern einfach deutsche Medien zitierten. Da ging es um die Gefährlichkeit von Flüchtlingen und Lisa selbst hat auch viel zu der Story beigetragen.

    Das Absurdum an der Geschichte ist: Man wirft den Russen vor, dass die westliche Medien zitieren und nicht selbst vor Ort waren.

  3. Die Sonne scheint, das Leben ist schön, dazu gehört etwas zum Lachen … und hier ist er, der Song für ‚Anspruchsvolle‘, die gerne Humoriges konsumieren … hahahahahahaha … :mrgreen:

  4. Arbeiten für die Fabrik, leben in der Fabrik, lernen in der Fabrik. Produzieren für die Welt, entwickeln, um führend zu werden bzw. zu bleiben. Ein Einblick in Chinas Werkbank – eine neue Generation wächst heran. Erinnert mich an die Fabrik-Gesellschaft in unserem Land, so um 1900 – Siemensstadt in Berlin, Kruppwerke in Essen, BASF-Werk in Ludwigshafen, etc..

  5. Wenn ein länglicher Gegenstand vom Himmel fällt, ohne viel Luftwiderstand, dann können Fallgeschwindigkeiten von ca. 300 m/s, also etwa 1080 km/h, erreicht werden. Es kommt zum Überschallknall. Da bin ich umso mehr begeistert über die Ingenieurleistung der SpaceX-Leute. Solche Geschwindigkeiten habe ich nicht erwartet – unglaublich, das abzubremsen. Hier ein Video, wo man den Knall deutlich hören kann … ist schon beeindruckend.

    (Lautsprecher laut stellen 😉 )

  6. Die blaue Kugel, des Menschen Heimat, bedroht? Nein, nicht die Kugel, die Menschheit – und die könnte schon in 100 Jahre vom Aussterben bedroht sein, wenn sie sich nicht aufmacht sich auszubreiten, um andere Planeten zu besiedeln. Der Physiker Stephen Hawking sieht das inzwischen alles noch viel kritischer, als noch vor Jahren. Keine schöne Prognose, wenn man an seine Enkelkinder denkt.

    http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Stephen-Hawking-Erde-in-100-Jahren-nicht-mehr-bewohnbar-id41393196.html

  7. Wegen *gulp* nehme ich derzeit die Außenwelt fast nur noch als Schlagzeilen in Google News wahr. Und da kann ich euch als Quintessenz momentan lediglich eines sagen: „Diese Liebe wird Frankreich verändern!“ Vielleicht sollte man es sogar noch ein wenig pathetischer sagen: „Diese Liebe und Eurobonds werden ganz Europa verändern!“

    God bless you.

  8. Eurobonds, das klingt so hart, so gebunden. Viel schöner wäre doch ein Name, der so schön den Geldfluss beschreibt und ganz sanft, richtig liebevoll klingt, z.B. Sugar-Daddy’s Money. :mrgreen:

    „… werden Regierungen oder Organisationen dann als Sugar-Daddy bezeichnet, wenn sie bestimmten gesellschaftlichen Strömungen oder Interessensgruppen hohe Fördergelder, Subventionen oder sonstige überdurchschnittliche Unterstützung zukommen lassen …“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sugar-Daddy

  9. Ein neues Amazon-App (kostenlos) auf meinem ebenfalls neuen iPhone, und ich kann alle, in den letzten Jahren gekaufte Musik-Alben, abspielen, auch meine ganze Monrose-Musik. Eine feine Sache … und dabei ist mir EINES aufgefallen – die waren verdammt gut! 😉

  10. Und Helmut-Schmidt-Bilder in Wehrmachtsuniform werden abgehängt. Von genau den Leuten, die immer darüber geätzt haben, dass bei Stalin unliebsame Personen aus historischen Fotografien retuschiert wurden. Langsam geht diesem Land das geistige Licht aus.

    ESC werde ich erstmals seit Jahren nicht mal am Rande verfolgen. Als Putinversteher fühle ich mich dort nicht willkommen.

  11. @Brandy: Kann ich verstehen, mir gings auch nicht um den ESC. Sondern um den Sänger und sein Lied. 🙂

  12. Das Lied kann man echt gut hören, auch wenn man kein Wort versteht 🙂 Bei den Buchmachern ist es wohl auf Platz 2 hinter Italien (aufgeschnappter Google News-Fetzen, gehört hab ich den Italiener noch nicht) 😉

  13. Ah, neues Liederbuch, für den Bürger in Uniform? Da hätte ich gleich einen Vorschlag …

  14. Eine Frau an der Front – eine interessante Serie auf Arte, mit erschreckenden Kriegsszenen. Hoffe, dass die weiteren Folgen nicht zu einem Werbefilm für die British Army ausufern, sondern bei der grausamen Wirklichkeit bleiben. Die Frage nach dem Sinn eines Krieges, klar, die wird bei BBC nicht gestellt, das kann auch nicht erwartet werden, sonst wäre die Serie erst gar nicht produziert worden. Interessant dürfte sein, wenn man eines Tages die 2017 gedrehten Folgen mit den 2014 produzierten Filmen vergleichen kann, denn die Welt hat sich in kurzer Zeit geändert.

    (bisher 5 Videos)
    http://www.arte.tv/de/videos/058000-001-A/eine-frau-an-der-front-1-7
    https://en.wikipedia.org/wiki/Our_Girl

  15. @ichsagpop Mir geht es genauso – das erstemal das mich der ESC nicht interessiert. Irgendwer wird gewinnen und das ist es.

    Ich weiss nicht, ob ihr das sehen könnt, aber das stimmt mich bei allem doch noch hoffungsvoll:

    https://www.facebook.com/Konstantin-Wecker-111564412194266/?hc_ref=PAGES_TIMELINE&fref=nf

    Ich meine das Video zu „Sage Nein“ . . . und den Text von Konstantin Wecker dazu. Solange es Menschen gibt, die immer noch nicht aufgeben, solange gibt es auch noch Hoffnung.

  16. Glückwunsch, Tiago 🙂

    @jodelkoenig
    Wecker nötigt mir großen Respekt ab mit seiner Haltung, eine klare Linie zu haben und sich dennoch in dieser aufgehetzten Zeit die Bereitschaft zu bewahren, mit allen zu reden, auch wenn es manchmal schwerfällt, und selbst wenn es Leute sind von denen (manchmal vorschnell, manchmal zurecht) behauptet wird, sie wären jederzeit dazu bereit „den Willi zu erschlagen…“

  17. Ah, heute wieder großes Wundenlecken. 🙂
    Bei T-Online schreibt jemand:
    „Doch wer sich jetzt Lena-Entdecker Stefan Raab als Heilsbringer herbeiwünscht, der springt zu kurz. Es bedarf keines Mittelklasse-Entertainers im Vorruhestand, um beim Song Contest erfolgreich zu sein.“

    Was solche Leute nicht kapieren, ist, dass Raab – völlig unabhängig von der Qualität der musikalischen Darbietungen – IMMER eine wahnsinnig gute PR vor Ort gemacht hat. Ob er selbst auf der Bühne stand oder seine Schützlinge begleitet hat, er hat sich auf jedem Pressetermin blicken lassen, mit den Interpreten anderer Länder und vor allem des Gastgeberlandes rumgeschäkert, seine Ukulele rausgeholt und für Erstaunen gesorgt, wie locker doch „die Deutschen“ sein können, und am ESC-Abend war für seinen Interpreten schon überall mindestens Bekanntheit und in der Regel auch Sympathie aufgebaut. Das ist etwas völlig anderes, als wenn du von blutleeren öffentlich-rechtlichen Redaktionfuzzis mit dem guten Tipp „Immer schön lächeln“ auf Pressetermine geschoben wirst…

    Naja, was soll’s, eh wurscht, nur mal so am Rande dahingemosert.

  18. Früher, als ich jung war, da konnte man Reinhard Mey ab und zu im Radio hören, immer seine schöne Lieder, da bekam ich den Eindruck – netter Sänger, nette Lieder, mehr nicht. Doch seine kritischen Lieder hörte man nicht. So ist es ihm ergangen, wie schon vielen, und es werden mehr werden, so wie früher auch ein liederschreibender, singender Nobelpreisträger bei uns kaum im Radio gespielt wurde.

    Die Frage, wo bleiben die jungen LiedermacherInnen und Sängerinnen, da sehe ich vor allem Sarah Lesch, sie hat die Sprache, die aus Liedern Betroffenheit machen … möchte mehr von ihr hören. 😎

    Und dann noch dies: 🙂

  19. Lustig finde ich ja die üblichen Kommentare in den Medien.

    Da schicken wir ein austauschbares Lied mit einer mittelmässig begabten Sängerin und beschweren uns dann, dass wir nur vorletzter geworden sind. Oder man beschwert sich, das Rumänien mit einem Jodelsong weit vorne war. Weil Jodeln tun nur die Bayern (Herr schmeiss Hirn vom Himmel).

    Dabei ist Jodeln laut Wiki auch Rumänien Tradition. Wie auch in Jordanien, in Palästina, in China, in den Karpaten .. ..

    Ich mag den Song . . der ist wenigstens nicht so dröge wie der deutsche Beitrag.

  20. Ach, die haben gewürfelt, wer von denen, die als die Bösen deklariert sind, heute dran ist.

  21. Ach nee, heute ist DER dran, scheint wohl für dauernd abonniert zu sein.

  22. Mit der ausgeuferten Billigfleischeslust, und der dafür notwendigen Massestierhaltung, machen wir jahrzehntelangen medizinischen Fortschritt kaputt. Bald wird es gar nichts mehr geben, das uns bei bakteriellen Gefahren noch hilft. Dazu noch, Böden, mit Gülle verseucht, da nehmen die Pflanzen Reststoffe auf, die unsere Gesundheit ruinieren und zum Gesunden nichts mehr nützen. Man kann jedem nur raten auf Bioprodukte umzusteigen und beim sonntäglichen Braten (nur) zu bleiben, wie unsere Großeltern es vorgemacht haben.

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21475-2017-05-18.html

  23. Ja RIP – leider hatte ich lange nichts mehr von ihm gehört – leider.

  24. Habt Ihr auch den Eindruck, dass die Welt ein Narrenschiff geworden ist? Besonders unsere Medien, wenn sie über einen vom Volk gewählten Präsidenten berichten, der uns eigentlich schnurzegal sein kann. Da kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus, und weil das die Nackenmuskeln übermäßig belastet, bleibt einem nur die Nichtbeachtung – schon aus gesundheitlichen Gründen. :mrgreen:

  25. Richard David Precht über Retropien und Dystopien, über die Diktatur der Gründe über die Ziele oder kurz: über das völlige Versagen der Politik angesichts dessen, was nun gestaltet werden müsste.

  26. @mdeclaration
    Trump mit den Augen der Qualitätsmedien sehen ist wie die Welt durch den Boden einer Flasche mit billigem Fusel zu betrachten. Einer geleerten Flasche wohlgemerkt.

    Gestern zwei Artikel auf ZEIT online über Assange gelesen, einen sog. Kommentar und eine sog. Glosse. Ich weiß nicht mehr, was von beidem ich widerlicher fand. Wozu noch Medien konsumieren, bei denen der einzige Gewinn in der Lektüre der Kommentarspalten untendrunter besteht?

  27. Da ist es doch schön, wenn „der RUSSE“ oder „DER NORDKOREANER“ schuld ist.

    oder old but good

  28. Nachtrag zu „National Bird“.
    You can now stream the film on Netflix.
    NATIONAL BIRD is also available on iTunes and VUDU.
    To order a DVD or BluRay, please visit Amazon.

  29. Wer Bücher schreibt, der muss sich entscheiden – oh, wie quälend – ob er „Gänsefüßchen“ (Dudenempfehlung) oder »Möwchen« verwenden will, wenn er sein Werk mit direkter Rede, etc. schmückt. Dazu noch, bei ‚Word‘, in mancher Schriftart, da muss man schon fast mit der Lupe hinschauen, um typografische Füßchen von geraden Füßchen zu unterscheiden. Und so hat man die Qual der Wahl – nach Duden oder nach traditioneller ›Verlagsmanier‹? *grübel*

    http://www.freie-journalistenschule.de/ueber-die-schule/news/news-einzelansicht/301-die-tuecken-der-gaensefuesschen-und-moewchen/

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